Comedian Hazel Brugger (32) hat im Podcast „Hotel Matze“ sehr persönliche Erfahrungen aus ihrem Familienleben geteilt. Die zweifache Mutter sprach dort über die Zeit nach der Geburt ihres ersten Kindes und nannte erstmals öffentlich eine diagnostizierte postpartale Depression. Im Gespräch mit Moderator Matze Hielscher (46) schilderte sie, wie stark sie diese Phase geprägt habe.

Hazel Brugger über Depression nach erster Geburt

Nach der Diagnose habe sie von ihrem Psychiater eine Liste mit Maßnahmen bekommen, darunter tägliche Spaziergänge und Ruhephasen, wie Bunte berichtet. Im Podcast formuliert Hazel Brugger ihre Erfahrung klar: „Ich hatte ja wirklich eine diagnostizierte postpartale Depression nach dem ersten Kind“, so Hazel Brugger laut Bunte.

Sie berichtet, dass die Zeit nach der ersten Geburt mit konkreten Empfehlungen ihres Psychiaters verbunden war. Dazu gehörten tägliche Spaziergänge und Ruhe. Öffentlich hatte sie über diese Lebensphase zuvor nur selten gesprochen. Im Gespräch mit Matze Hielscher ging es auch darum, wie sie mit den Folgen dieser Zeit umging und welche Rolle die ersten Monate als Mutter für ihren weiteren Weg spielten.

Zweites Kind sollte die Babyzeit anders machen

Auf die Frage, warum sie sich trotz dieser Erfahrung noch einmal für ein Kind entschieden habe, antwortete die Comedian offen. „Ich wollte das einfach noch einmal in schöner erleben und in ,netter zu mir’“, sagte sie. Außerdem fügte sie hinzu: „Also wahrscheinlich war es auch einfach Ehrgeiz.“

Sie habe den Wunsch gehabt, die Zeit mit einem Baby noch einmal anders zu erleben. Im selben Gespräch sagte die 32-Jährige auch, dass sie mit ihrem zweiten Kind andere Erfahrungen gemacht habe als nach der ersten Geburt.

Hazel Brugger spricht vom „Wiedergutmachungsbaby“

Für ihr zweites Kind verwendete die Moderatorin im Podcast eine eigene Bezeichnung: „Wir haben so ein Wiedergutmachungsbaby gekriegt.“ Über das Kind sagte sie außerdem: „Das zweite, das nur am Smilen die ganze Zeit. Das schläft gut. Sieht aus wie Thomas.“

Danach ergänzte sie, dass sie froh sei, diesen Schritt noch einmal gegangen zu sein. Zugleich grenzte sie ihre Aussagen klar ein. Sie wolle nicht, dass es so klinge, als sei sie mit dem ersten Kind unzufrieden gewesen. Gerade diese erste Erfahrung habe in ihr den Wunsch nach einem weiteren Kind ausgelöst.

Mehr Gelassenheit nach dem zweiten Kind

Im weiteren Verlauf des Podcasts sprach Brugger auch darüber, wie sich ihre Haltung als Mutter verändert habe. Sie habe gelernt, stärker auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich weniger von gut gemeinten Ratschlägen beeinflussen zu lassen.

Rückblickend beschreibt sie die Zeit nach der Geburt ihres zweiten Kindes als entspannter. „Das Ende vom Lied ist ja eigentlich, dass ich zuversichtlicher bin als Mensch, als ich vor dem ersten Kind war“, sagte sie. Als Grund nannte sie ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre und den bewussteren Umgang mit den eigenen Grenzen.