Moderatorin Amira Aly hat in einer Instagram-Story von einem Moment erzählt, der ihr einen heftigen Schrecken eingejagt hat. Als ihr Telefon klingelte, meldete sich ausgerechnet die Kriminalpolizei. Ihre erste Reaktion fiel entsprechend deutlich aus: „Kripo? Da wird dir erst mal schlecht. Ich habe nichts gemacht!“, so Amira Aly laut Bild. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass nicht sie selbst im Mittelpunkt der Ermittlungen steht. Stattdessen geht es um einen Handwerksbetrieb, den sie im Zuge ihres Hausbaus in Köln beauftragt hatte.

Amira Aly erkennt die betroffene Firma sofort

Nach ihren Schilderungen ging es um Erdarbeiten und vorbereitende Maßnahmen auf dem Grundstück. Während die Zusammenarbeit mit anderen Firmen offenbar problemlos lief, gab es bei diesem kleineren Auftrag erhebliche Schwierigkeiten. „Ohne dass sie einen Namen genannt haben, wusste ich sofort, wer gemeint war“, so Amira Aly.

Der zuständige Mann habe mit einem sehr günstigen Preis geworben, sei dann aber nur einmal auf der Baustelle erschienen. Danach sei er kaum noch erreichbar gewesen, zudem habe er regelmäßig seine Telefonnummer gewechselt.

Hausbau in Köln wurde zur Nervenprobe

Besonders belastend war für die 33-Jährige offenbar, dass sich die Arbeiten immer weiter hinzogen. Nach ihrer Darstellung schickte der ursprüngliche Auftragnehmer später sogar seinen Vater auf die Baustelle. Gleichzeitig habe es immer wieder Diskussionen über zusätzliche Zahlungen gegeben. Am Ende floss mehr Geld als zunächst gedacht, ohne dass der Ablauf verlässlich wirkte.

Rückblickend bezeichnete die Moderatorin das Vorgehen als unseriös. Für sie war schon damals klar, dass mit diesem Auftrag etwas nicht stimmte und der Hausbau dadurch deutlich komplizierter wurde.

Ermittler stoßen über Zahlungen auf Amira Aly

Wie t-online berichtet, wurden die Ermittler über Bankverbindungen auf Amira Aly aufmerksam. Sie gehörte demnach zu den Kundinnen, die Geld an das inzwischen verdächtige Unternehmen überwiesen hatten. Nach dem aktuellen Stand soll die Firma mehrere Aufträge angenommen haben, die in vielen Fällen nicht korrekt oder gar nicht ausgeführt wurden.

Für die Moderatorin war das ein Schock, weil sie die Sache innerlich längst abgehakt hatte. Umso härter traf sie der späte Kontakt mit der Kripo, obwohl sie selbst nicht beschuldigt wird.

Amira Aly will kein Teil des Falls werden

Immerhin wurden die von ihr bezahlten Arbeiten auf ihrem Grundstück letztlich erledigt, auch wenn der Weg dorthin offenbar chaotisch verlief. Ihr Traumhaus in Köln nimmt damit weiter Form an: Geplant ist ein großes Fertighaus in Holzriegelbauweise mit hohen Decken, großen Fensterflächen, Glaskuppel, Wendeltreppe, Fitnessstudio und einer maßangefertigten Küche mit schwerer Natursteinplatte.

Privat steht ebenfalls viel an, denn Amira Aly erwartet ihr drittes Kind. In die laufenden Ermittlungen möchte sie sich deshalb nicht tiefer einbringen und lieber Abstand zu dem Fall halten.