Peter Zwegat ist am 9. August 2024 im Alter von 74 Jahren gestorben. Der frühere Schuldnerberater wurde vor allem durch die Sendung „Raus aus den Schulden“ einem großen Publikum bekannt. Nach dem Ende der Show im Jahr 2015 zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück. Eine Todesursache wurde nie veröffentlicht.

Peter Zwegat kämpfte lange mit gesundheitlichen Problemen

Schon in seinen 30ern begann für ihn ein langer gesundheitlicher Leidensweg. „Auslöser war meine Tätigkeit in einer Firma, in der ich jahrelang gemobbt wurde“, sagte Peter Zwegat in einem Bunte-Interview. Der Stress führte bei ihm zu Rückenschmerzen und Unruhezuständen, später kam es zur Kündigung. Damit begann eine Phase, in der ihn körperliche und seelische Beschwerden über Jahre begleiteten.

Depressionen und Panikattacken belasteten ihn zusätzlich

Seine Probleme verschärften sich später durch depressive Verstimmungen und Panikattacken. Dazu kamen mehrere private Schicksalsschläge. Seine damalige Frau hatte ihn verlassen, sein Vater starb, kurz darauf auch sein Hund. Über sieben Jahre erhielt er zahlreiche Diagnosen und probierte unterschiedliche Therapien aus.

Diagnose Konversionsneurose brachte die Wende

Eine entscheidende Veränderung kam mit der Diagnose einer Konversionsneurose. Dabei können Stress und emotionale Belastungen körperliche Symptome auslösen. Zwegat beschrieb, dass sich traumatische Erlebnisse und Stress bei ihm körperlich in Krankheiten und Ängsten gezeigt hätten. Mit dieser Einordnung konnte er seine Ängste nach und nach besser verstehen. Später sagte er auch, dass er das Leben nach dieser Zeit wieder neu schätzen gelernt habe.

Hochzeit mit Liane im Jahr 2011

Auch privat gab es für ihn wieder gute Nachrichten. Im Jahr 2011 heiratete er seine Frau Liane. Sie blieb bis zu seinem Tod an seiner Seite. Damit gehörte sie zu den wichtigsten Menschen in seinem späten Leben, nachdem er zuvor schwere gesundheitliche und persönliche Krisen durchlebt hatte. Öffentlich blieb Peter Zwegat nach dem Ende seiner TV-Zeit weitgehend zurückgezogen.

Quellen: Bunte, KI-unterstützt