Als Schauspielerin ergattert Peri Baumeister eine große Filmrolle nach der anderen. Zuletzt war die Mutter einer Tochter im Film „Eine bessere Welt“ und der Serie „Der letzte Bulle“ zu sehen.

Auch Muriel Baumeister stand in den vergangenen Jahren für verschiedene Formate vor der Kamera. So spielte Muriel bei „Die Spreewaldklinik“ und „Das Traumschiff“ mit. Zwei absolute Powerfrauen, die in der ersten Liga der deutschen Schauspielszene spielen.

Sind Muriel und Peri Baumeister Schwestern?

Doch sind die beiden Schauspielerinnen mit dem gleichen Nachnamen verwandt? Ja! Muriel ist Peris Halbschwester. Ihr Vater ist der Schauspieler Edwin Noël-Baumeister (†59). Mit seiner erstgeborenen Tochter Muriel stand er 1999 sogar für die Serie „Einsatz Hamburg Süd“ vor der Kamera.

Den Schwestern und ihrem jüngeren Bruder Lukas wurde das schauspielerische Talent vom Vater in die Wiege gelegt. So ist es kein Zufall, dass alle Kinder des Schauspielers in seine Fußstapfen getreten sind. Alle drei Kinder Noël-Baumeisters stammen übrigens von unterschiedlichen Frauen.

Muriel Baumeister macht Abhängigkeit öffentlich

Zuletzt ließ Peri Baumeisters Halbschwester Muriel ganz tief in ihr Privateleben blicken: Sie sprach im Talkformat „Wendepunkte“ des Potsdamer Selbsthilfevereins SEKIZ e. V. ganz offen über ihre schwere Alkoholsucht. 

„Ich habe mein Leben lang getrunken“, sagte sie rückblickend. Die Folgen trafen sie auf allen Ebenen: Gesundheit, Familie und Karriere litten massiv unter der Sucht. Heute lebt sie nach eigenen Angaben seit fast zehn Jahren alkoholfrei und spricht mit großer Klarheit über ihren Weg.

Besonders eindrücklich schilderte Baumeister, wie sehr sich ihr Körper an enorme Mengen Alkohol gewöhnt hatte. „Ich war mal mit Freunden unterwegs, da habe ich zehn Gin Tonic getrunken, ohne nennenswerte Auswirkungen. Für normale Leute unvorstellbar“, erinnerte sie sich.

Die gesundheitlichen Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten: Eine dauerhafte Magenschleimhautentzündung machte ihr schwer zu schaffen. Trotzdem griff sie weiter zur Flasche.

Alkoholfahrt mit Tochter als Wendepunkt

Ein Vorfall im Jahr 2016 markierte einen dramatischen Tiefpunkt in Baumeisters Leben. Im Oktober setzte sie sich mit 1,4 Promille ans Steuer, streifte beim Einparken eine Leitplanke – ihre Tochter saß auf dem Beifahrersitz. Verletzt wurde niemand, doch der Vorfall machte Schlagzeilen. Rückblickend beschreibt sie das Erschreckende an der Situation: „Ich habe mich normal gefühlt und das war eigentlich das Schlimme.“ 

Nach zwei gescheiterten Entzügen traf Baumeister 2017 eine radikale Entscheidung. Im Oktober ließ sie sich in die geschlossene Psychiatrie der Berliner Charité einweisen. Die Zeit dort sei hart, aber notwendig gewesen, betonte sie.