Patrice Aminati hat sich mit einer sehr persönlichen Nachricht bei Instagram an ihre Community gewandt. Die 31-Jährige schrieb, dass sie erneut in der Uniklinik sei und nun ein weiterer Schritt ihrer Krebsbehandlung anstehe. Auslöser ist ein aktuelles MRT, das gezeigt habe, dass die bisherige Therapie bei einigen Metastasen nicht ausreichend wirke. Für die Moderatorin ist das ein harter Rückschlag in einer langen Zeit voller medizinischer Eingriffe, Hoffnungen und Belastungen. Zugleich machte sie deutlich, wie sehr die vergangenen Jahre körperlich und seelisch an ihre Grenzen gehen.

Patrice Aminati muss erneut zur Bestrahlung

Wie Focus berichtet, steht für Patrice Aminati eine neue Bestrahlungsserie an. In ihrer Instagram-Story erklärte sie, dass diese Behandlung notwendig werde, weil manche Metastasen auf die bisherige Therapie nicht wie erhofft angesprochen hätten. Sie schilderte die Lage dabei schonungslos offen:

Fragt nicht, wie es mir mit dieser Situation geht. Ich bin so müde, drei Jahre, drei Monate diese Sch***e, das ist ermüdend und man ist einfach ausgebrannt“, so Patrice Aminati laut Focus. Die Worte zeigen, wie groß die Erschöpfung inzwischen ist und wie viel Kraft sie der lange Krankheitsverlauf kostet.

Patrice Aminati spricht über ihre Grenzen

Vor jeder neuen Therapie werde genau geprüft, ob sie wirklich sinnvoll sei oder den Körper zusätzlich zu stark belaste. Dabei formulierte die Moderatorin einen Satz, der ihre Lage besonders klar macht: „Kraft ist endlich“, so Patrice Aminati laut Web.

Gleichzeitig beschrieb sie, wie einsam der Weg trotz aller Hilfe sein könne. Unterstützung von außen sei wichtig, nehme einem aber die Last nicht ab. Den „Rucksack“, der immer schwerer werde, müsse man letztlich alleine tragen. Diese Offenheit gehört seit ihrer öffentlichen Diagnose zu den Momenten, mit denen sie vielen Betroffenen einen ehrlichen Einblick gibt.

Die Diagnose machte Patrice Aminati 2023 öffentlich

Ihre Erkrankung mit schwarzem Hautkrebs hatte Patrice Aminati im April 2023 öffentlich gemacht. Seither spricht sie immer wieder darüber, wie widersprüchlich das Leben mit Krebs sein kann: zwischen Hoffnung, Rückschlägen und kurzen guten Phasen.

Erst vor Kurzem hatte sie zudem erklärt, dass sie palliativ behandelt werde. Auch privat war die Zeit belastend, denn im Dezember 2025 wurde die Trennung von Daniel Aminati bekannt. Trotzdem betont sie immer wieder, dass sie weiter für sich kämpft und sich nicht nur über die Krankheit definieren lassen will.

Familie und kleine Gesten geben Patrice Aminati Halt

Trotz der schweren Nachricht hält sich Patrice Aminati an dem fest, was ihr Kraft gibt. Ein Satz einer Mitpatientin begleitet sie dabei besonders: Solange Ärztinnen und Ärzte noch therapieren, gebe es Hoffnung, wie Gala berichtet. Auch liebe Nachrichten und aufmerksame Gesten aus ihrem Umfeld bedeuten ihr viel.

Hinzu kam zuletzt die Belastung durch hohe Temperaturen, die chronisch kranken Menschen zusätzlich zusetzen können, etwa bei Medikamenten oder Nebenwirkungen. Inzwischen sei etwas Erleichterung eingetreten. Vor allem ihre Familie und ihre kleine Tochter bleiben für sie ein wichtiger Anker in dieser schwierigen Phase.