Patrice Aminati steht derzeit unter enormem Druck: Die 30-Jährige kämpft nicht nur mit ihrer unheilbaren Krebserkrankung, sondern auch mit den Folgen der Trennung von Moderator Daniel Aminati. In einem Interview sprach sie jetzt offen über diese Situation. Dabei wurde schnell klar, dass hinter dem Ende der Ehe eine längere Entwicklung steckt. Die öffentliche Debatte der vergangenen Wochen hat die Lage zusätzlich verschärft, obwohl Patrice nach eigenen Worten vor allem eines möchte: mehr Ruhe für sich und ihr familiäres Umfeld.

Patrice Aminati nennt die Trennung reiflich überlegt

Im Gespräch machte Patrice Aminati deutlich, dass der Schritt keineswegs spontan erfolgt sei. „Ich werfe ja nicht einfach eine Ehe hin“, sagte Patrice Aminati zu RTL. Besonders mit Blick auf ihre Tochter und ihre gesundheitliche Lage sei die Entscheidung sehr ernst gewesen. Sie betonte außerdem, dass eine Frau mit kleinem Kind und schwerer Erkrankung einen solchen Schritt nicht leichtfertig gehe. Damit reagierte sie auch auf die öffentliche Wahrnehmung, wonach das Ehe-Aus für viele plötzlich gekommen sei.

Kommunikation wurde für Patrice Aminati zum Kernpunkt

Besonders offen sprach Patrice Aminati darüber, woran es aus ihrer Sicht in der Ehe letztlich gescheitert ist. „Kommunikation ist so wichtig. Ich sag mal, die ist ja leider in der Ehe gescheitert. Sonst würde es nicht zu einer Trennung kommen“, so Patrice Aminati zu RTL. Mit professioneller Begleitung soll dieser Bereich nun geordneter funktionieren, vor allem im Sinne der Familie. Trotz aller Belastungen richtet sie den Blick nach vorn. Ihr Ziel ist es, das Schöne und Positive wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken – gemeinsam mit ihrer Tochter und mit mehr Klarheit im Alltag.

Öffentlicher Streit mit Daniel Aminati belastet zusätzlich

Zuletzt war die Trennung auch in sozialen Netzwerken sichtbar geworden. Auslöser war ein Beitrag von Daniel Aminati, in dem er sich nach einem Krebs-Update unterstützend an seine Noch-Ehefrau wandte. Patrice widersprach diesem Eindruck später deutlich und machte klar, dass die Außenwirkung nicht mit ihrer Realität übereinstimme. Die gegenseitigen Vorwürfe wurden damit öffentlich und verschärften die ohnehin angespannte Lage. Im Mittelpunkt steht für Patrice offenbar deshalb zunehmend die Frage, wie Konflikte künftig sachlicher geregelt werden können.

Patrice Aminati setzt auf Hilfe für Tochter Charly

Um genau das zu erreichen, hat sich Patrice Aminati professionelle Unterstützung geholt. Diese Form der Trennungsbegleitung bezeichnet sie selbst als „die Anwältin des Kindes“. Der Fokus liegt dabei klar auf Tochter Charly und auf einem Umgang, der nicht von neuen Eskalationen geprägt ist. Ihr hilft diese Begleitung nicht nur bei organisatorischen Fragen, sondern auch bei der Kommunikation mit Daniel Aminati. Es geht um Modelle des Zusammenlebens, Umgangszeiten und darum, Formulierungen zu finden, die Konflikte nicht weiter anheizen. Für Patrice ist diese Hilfe deshalb ein wichtiger Stabilitätsfaktor.