Influencerin und Moderatorin Patrice Aminati (31) hat sich mit einem ernsten Update bei ihren Followern gemeldet. Sie befindet sich wegen einer Untersuchung in der Uniklinik Dresden und sprach dort auch über eine neue Behandlungsmöglichkeit, auf die sie von vielen Menschen hingewiesen worden war.

Neue Krebstherapie kommt für Patrice Aminati nicht infrage

Für die an schwarzem Hautkrebs erkrankte Aminati ist die Nachricht besonders schmerzhaft: Die Therapie, die derzeit in Dresden geprüft und erforscht wird, kann bei ihr nicht eingesetzt werden. Damit muss sie ihren Kampf gegen die Krankheit unter weiterhin schwierigen Bedingungen fortsetzen.

In ihrer Instagram-Story bedankte sich Patrice Aminati zunächst für die vielen Hinweise aus ihrer Community. „Ich möchte mich ganz herzlich bei euch bedanken, dass viele von euch mir ein Video geschickt haben zu einer Therapie, die hier durchgeführt wird“, sagte sie laut „Bild“.

Dann folgte die ernüchternde Erklärung: „Die Therapie wurde vor einiger Zeit schon für mich geprüft und kommt leider für mich nicht infrage.“ Der Grund liegt in ihrem HLA-Typ. Dabei handelt es sich um bestimmte Gewebemerkmale beziehungsweise Strukturen des menschlichen Immunsystems, die bei dieser Behandlungsform eine zentrale Rolle spielen.

Behandlung in Dresden passt nicht zu Aminatis HLA-Typ

Wie brisant.de berichtet, geht es um eine experimentelle Zell- und Gentherapie an der Uniklinik Dresden. Dabei werden körpereigene Abwehrzellen im Labor so verändert, dass sie ein bestimmtes Merkmal des Tumors erkennen und Krebszellen gezielt angreifen können.

Die Methode befindet sich noch in einem frühen Forschungsstadium, jedes Jahr werden nur wenige Patienten in die Studie aufgenommen. Bei Patrice Aminati fehlt jedoch die notwendige genetische Voraussetzung. Sie erklärte, ihre Körperzellenstruktur reagiere auf diesen Ansatz nicht.

Zusätzliche Strahlentherapie nach MRT-Befund

Schon Ende Juni hatte Patrice Aminati mitgeteilt, dass ihre bisherige Therapie nicht bei allen Metastasen anschlägt. Nach einem MRT sei klar geworden, dass eine zusätzliche Bestrahlung notwendig ist. Die Moderatorin schilderte die Belastung durch die Behandlung offen und sprach von Erschöpfung und innerer Leere.

Besonders eindringlich war ihr Bild eines immer schwerer werdenden Rucksacks, den man letztlich allein tragen müsse. Hoffnung gibt ihr dennoch ein Satz, den sie von einer Mitpatientin mitgenommen hat: Solange Ärzte weiter behandeln, ist auch Hoffnung da.

Gürtelrose belastet die Patrice Aminati zusätzlich

Zu dem Rückschlag kommt eine weitere gesundheitliche Belastung hinzu. Patrice Aminati berichtete, dass sie erneut an Herpes beziehungsweise Gürtelrose leidet und deshalb antiviral behandelt wird. Ihr geschwächtes Immunsystem macht ihr zusätzlich zu schaffen, ebenso wie hohe Temperaturen.

Vor drei Jahren wurde bei ihr schwarzer Hautkrebs diagnostiziert, eine vollständige Heilung ist nach ihren früheren Aussagen ausgeschlossen. Umso bemerkenswerter ist, wie offen sie ihren Zustand teilt und dabei auch anderen Betroffenen Mut zuspricht.