Patrice Aminati stellt ihr Leben nach außen hin neu auf – und wirkt dabei gefestigter denn je. Nach der Trennung von TV-Moderator Daniel Aminati und der Diagnose Hautkrebs im Endstadium hätte vieles zerbrechen können. Stattdessen beschreibt die 30-Jährige eine Phase der Dankbarkeit und inneren Ruhe.

In einem RTL-Interview am Rande eines roten Teppichs erzählt sie, wie sie ihren Alltag gestaltet, welche Rolle ihre Familie spielt und warum eine neue Beziehung für sie derzeit kein Thema ist. Im Mittelpunkt steht für sie ein bewusster Umgang mit der begrenzten Zeit.

Patrice Aminati lebt dankbar „jeden Tag, jeden Moment“

Im Gespräch mit RTL macht Patrice deutlich, dass sie ihren Fokus komplett verschoben hat und ein neuer Mann da nicht unbedingt im Fokus steht. „Ich suche nicht, sondern ich lebe gerade total dankbar – jeden Tag, jeden Moment“, erklärt sie gegenüber RTL.

Sie betont, dass sie aktuell ihre Träume verwirkliche und diesen Zustand als „schön“ empfinde. Die schwere Erkrankung soll ihr Leben nicht vollständig bestimmen. Statt an Zukunftsszenarien zu hängen, richtet sie ihren Blick auf das, was unmittelbar vor ihr liegt.

„Liebe zum Leben wiederentdeckt“ nach Trennung

Die Trennung von Daniel Aminati beschreibt Patrice als Wendepunkt, der ihr offenbar neue Kraft gegeben hat. „Ich habe meine Liebe zum Leben gerade wiederentdeckt“, sagt sie im RTL-Interview. Sie befinde sich aktuell in einer stabilen Phase ohne Schmerzen – ein Zustand, den sie intensiv auskostet. Diese neu gewonnene Lebensfreude knüpft sie nicht an einen Partner, sondern an das Gefühl, ihren eigenen Weg zu gehen.

Tochter Charly gibt ihr Kraft und Struktur

Besonders ihre dreijährige Tochter Charly ist für Patrice zur wichtigsten Energiequelle geworden. Die gemeinsamen Stunden im Garten und an der frischen Luft sind für sie weit mehr als Alltagsszenen. „Das ist eine sehr gute Medizin, auch noch gebraucht zu werden und nicht das Opfer zu sein, der Patient, sondern jemand, der da sein muss, der weiterleben muss. Das ist für mich ein großes Geschenk“, so Patrice. Getragen wird sie zusätzlich von der Unterstützung ihrer Eltern.

„Ich mache, worauf ich Lust habe“

Trotz der Diagnose Hautkrebs im Endstadium weigert sich Patrice, ihr Leben nur nach medizinischen Vorgaben auszurichten. „Ich mache das, worauf ich Lust habe. Ich esse das, worauf ich Lust habe“, betont sie. Gleichzeitig rät sie anderen Betroffenen, sich ein stabiles Hilfsnetz aufzubauen.

Auf Instagram zeigt sie offen ihren Alltag zwischen Familienmomenten und regelmäßigen Krankenhausbesuchen. Seit der Diagnose im August 2022 – ein halbes Jahr nach der Geburt ihrer Tochter – versucht sie, jeden Tag lebenswert zu gestalten.