Nach 16 Jahren endet für Schauspielerin Manuela Wisbeck (43) ein prägender Abschnitt ihrer Karriere. Sie muss die ZDF-Serie „Notruf Hafenkante“ verlassen, in der sie lange die Empfangsschwester Frauke Prinz spielte. Besonders schmerzhaft: Die Entscheidung ging nicht von ihr selbst aus.

Unter Tränen: Manuela Wisbeck meldet sich bei den Fans

In einem Video, das auf einer Instagram-Fanseite zur Serie geteilt wurde, spricht Wisbeck mit Tränen in den Augen über die Situation. Dabei wird deutlich, wie sehr sie der Abschied belastet, obwohl sie nach außen oft stark und gefasst wirkt.

In dem Clip schildert die Darstellerin sehr persönlich, wie schwer ihr die aktuelle Phase fällt. „Nach außen wirke ich immer sehr tough. Und dass ich das alles schaffe. Das schaffe ich auch, aber innerlich ist es schon ein Prozess“, so Manuela Wisbeck laut „t-online.de“.

Auch die Arbeit am Set sei für sie derzeit nicht leicht. Trotzdem zieht sie sich nicht zurück. Sie macht weiter, obwohl die emotionale Belastung deutlich sichtbar ist und sie im Video mehrfach mit den Tränen kämpft.

Frauke Prinz bleibt noch bis 2027 im ZDF zu sehen

Ganz verschwunden ist ihre Figur allerdings noch nicht. Wegen der langen Produktionsvorläufe steht Manuela Wisbeck weiterhin vor der Kamera und wird voraussichtlich noch bis 2027 in neuen Folgen zu sehen sein.

In dem Video erklärt sie zudem, warum sie trotz allem weiterdreht: „Viele würden sich krankschreiben lassen und würden dann einfach nicht mehr zur Arbeit gehen. Aber ich habe eine Verpflichtung und das hier muss ich zu Ende bringen. Es ist nicht einfach“, sagte Manuela Wisbeck laut „tvspielfilm.de“.

ZDF nennt neue Impulse als Grund für den Abschied

Bereits Mitte Mai hatte Wisbeck öffentlich gemacht, dass ihre Rolle aus wirtschaftlichen Gründen gestrichen werde. Nach ihren Angaben sei ihr gesagt worden, Frauke Prinz sei auserzählt und als Randfigur nicht weiter eingeplant. Für die Schauspielerin sei das ein Schock und ein Stich ins Herz gewesen.

Das ZDF bestätigte den Abschied später und verwies darauf, dass langjährige Serien immer wieder neue erzählerische Impulse bräuchten, um sich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig steht fest, dass beim Sender gespart werden muss und auch andere Vorabendformate betroffen sind.

Fans reagieren mit Wut und Boykott-Aufrufen

Unter dem Video sammelten sich schnell zahlreiche Kommentare, viele davon sehr emotional. Mehrere Fans bezeichnen Wisbeck als tragende Kraft der Serie und zeigen kein Verständnis dafür, dass ihre Rolle herausgeschrieben wurde.

Einige gehen noch weiter und kündigen an, die Sendung künftig nicht mehr sehen zu wollen. Wie „Focus“ berichtet, hoffen andere immerhin auf eine Rückkehr der Figur, falls der öffentliche Druck groß genug wird. Fest steht: Der Abschied von Frauke Prinz trifft viele Zuschauer hart und hat eine heftige Debatte ausgelöst.