Martin Brambach (58) hat nach einem gesundheitlichen Einschnitt seinen Alltag grundlegend umgestellt. Der beliebte Schauspieler, der seit 2016 im Dresdner „Tatort“ als Peter Michael Schnabel zu sehen ist, verbrachte Ende April bis Anfang Mai vier Tage im Krankenhaus und sagte damals auch einen öffentlichen Termin ab. Die genaue Diagnose hält er privat.
Martin Brambach spricht über seinen Klinikaufenthalt
Klar ist aber: Die Tage in der Klinik haben bei ihm einen Denkprozess ausgelöst. Heute beginnt sein Morgen mit Sport, Disziplin und einem festen Rhythmus, der früher in dieser Form nicht zu seinem Leben gehörte.
Gegenüber „Bild“ erklärte der Schauspieler, dass es bei einer Routineuntersuchung zu Komplikationen gekommen sei. „Ich hatte ein bisschen Pech bei einer Routineuntersuchung“, so Martin Brambach laut „Bild“. Für ihn und seine Familie sei die Situation ein Schock gewesen, auch wenn sich sein Zustand rasch stabilisierte.
Nach eigener Aussage gehe es ihm gesundheitlich inzwischen „sehr gut“. Dass er die Hintergründe nicht öffentlich machen möchte, ändert nichts daran, wie stark ihn diese Tage beschäftigt haben. Der Klinikaufenthalt wurde für ihn zum Wendepunkt.
Martin Brambachs neue Routine: Tägliches Joggen, Yoga und 100 Liegestütze
Seit dem Aufenthalt hat Brambach seine Sportroutine deutlich verschärft. Jeden Morgen läuft er eine halbe Stunde, danach folgen Yoga und 100 Liegestütze. Tennis und Radfahren gehörten zwar schon vorher zu seinem Leben, inzwischen trainiert er aber noch konsequenter und besucht zusätzlich ein Sportstudio.
Auch in einer Tennismannschaft in Recklinghausen ist er aktiv. Wie „t-online.de“ berichtet, sieht Brambach darin nicht nur Fitness, sondern auch eine Reaktion auf das, was er im Krankenhaus erlebt hat. Sein neuer Alltag wirkt geplant, streng und sehr bewusst.
Begegnungen in der Klinik prägten den Schauspieler
Nicht allein die eigenen Beschwerden waren für den Wandel entscheidend. Besonders nahe gingen ihm die Gespräche mit anderen Patienten. „Da habe ich gemerkt: Man ist endlich. Das hat was in mir ausgelöst“, sagte Martin Brambach laut „Bild“.
Er schilderte, dass er in der Klinik Menschen traf, die von Leid und vielen Operationen erzählten. Diese Eindrücke haben ihn offenbar stärker getroffen als der medizinische Eingriff selbst. Dazu kommt eine weitere Erkenntnis: Wer mehrere Tage im Bett liegt, merkt schnell, wie rasch Muskulatur verloren geht.
Rauchen bleibt für Martin Brambach ein offenes Thema
So konsequent der Schauspieler inzwischen trainiert, einen Punkt hat er noch nicht hinter sich gelassen: das Rauchen. Er räumt offen ein, dass er damit noch nicht aufgehört hat, hofft aber, diesen Schritt irgendwann zu schaffen.
Gleichzeitig blickt er wieder optimistisch nach vorn und fühlt sich nach eigener Aussage gesundheitlich stabil. Beruflich steht Brambach ebenfalls weiter im Fokus, auch wenn der MDR dem Dresdner „Tatort“ vorerst eine längere Pause verordnet hat.