Als Kommissar Ludwig Schaller begeisterte Alexander Held in der Serie „München Mord“ die Zuschauer. Im Mai 2026 wurde bekannt, dass der Schauspieler mit nur 67 Jahren gestorben ist. Wie ein enger Freund unter anderem laut „Bild“ bestätigte, starb Held nach kurzer Krankheit. Bereits einige Jahre vor seinem Tod musste er den Verlust seiner Frau verkraften.
Alexander Held: „Ich spürte, dass etwas nicht stimmte.“
Plötzlich verstarb Alexander Helds Ehefrau Patricia Gräfin Fugger von Babenhausen (†52) im Jahr 2014 an inneren Blutungen. Im „Bild“-Interview sprach der Schauspieler darüber, wie er seine Frau leblos im Schlafzimmer fand.
„Als ich in der vergangenen Woche von Dreharbeiten nach Hause kam, wunderte ich mich, dass unser Hund nicht wie sonst zur Tür lief. Ich spürte, dass etwas nicht stimmte. Ich ging durchs Haus und suchte Patricia.“ Als er sie leblos im Bett fand, den Hund neben sich, hatte er sofort gewusst, dass sie gestorben sei.
Alexander Held und seine Frau waren 13 Jahre ein Paar und neun Jahre verheiratet. „Patricia war das Licht in meinem Leben. Doch es ist noch nicht erloschen. Das Licht erweitert sich gerade in meinem Herzen“, teilte Alexander Held 2014 im „Bunte“-Interview.
Nach dem Verlust versuchte Alexander Held 2018 mit Antoinette Gräfin von Schaesberg eine Beziehung, doch nach einem Jahr trennte sich das Paar.
Viel zu früher Tod von Alexander Held
Auf tragische Weise wird Alexander Held durch seinen Tod nun wieder mit seiner Frau vereint. Der Verlust des Schauspielers trifft Deutschlands TV- und Filmwelt hart. Erst Ende Januar 2026 war Alexander Held noch in einer neuen Folge „München Mord“ zu sehen.
Geboren 1958 in München, absolvierte Held seine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule und spielte anschließend an bedeutenden Bühnen wie den Münchner Kammerspielen, in Berlin, Hannover und bei den Salzburger Festspielen.
Auch im Film war er über Jahrzehnte präsent, etwa in „Der Untergang“, „Sophie Scholl – Die letzten Tage“, „Napola“ und „Der Schuh des Manitu“. Für seine Arbeit erhielt er unter anderem den Bayerischen Fernsehpreis.