Moderatorin Monica Lierhaus hat ihre Mutter Sigrid „Siggi“ Lierhaus verloren. Sie starb bereits am 30. Juli im Alter von 82 Jahren, nachdem sie sechs Jahre lang an Parkinson gelitten hatte, berichtet Bild. Für die 56-Jährige kam zu der Trauer eine weitere schwere Belastung hinzu.
Kurz zuvor war sie gestürzt und hatte sich den Oberschenkelhals gebrochen. Zwei Operationen folgten. Deshalb schaffte es die Moderatorin nicht mehr rechtzeitig zu ihrer im Sterben liegenden Mutter und konnte sich nicht mehr persönlich von ihr verabschieden.
Monica Lierhaus sprach über die enge Verbindung zur Mutter
Gegenüber Bild erinnerte sich Monica Lierhaus an die Bedeutung ihrer Mutter für die Familie. „Unsere Mutter war der selbstloseste Mensch, den ich kannte. Sie hat alles für die Familie getan und war immer für uns da“, so die Moderatoin.
Und weiter: „All die Jahre, in denen ich beruflich in der ganzen Welt unterwegs war, war sie in stundenlangen Telefonaten meine Verbindung nach Hause. Ihr Verlust ist für meine Geschwister Thomas und Eva und mich riesengroß und reißt ein gewaltiges Loch in unsere Familie. Es ist zumindest ein kleiner Trost, dass sie es nun geschafft hat und nicht mehr leiden muss.”
Reha nach Sturz lief parallel zur Trauer
Während die Familie den Verlust verarbeitete, kämpfte die 56-Jährige selbst um ihre Genesung. Nach dem Oberschenkelhalsbruch musste sie in der Reha wieder zu Kräften kommen. Ihr Ziel war klar: Bei der Beerdigung ihrer Mutter im September wollte sie nicht mehr im Rollstuhl sitzen. Stattdessen wollte sie die Grabrede im Stehen halten. Die körperliche Erholung bekam damit eine sehr persönliche Bedeutung, weil sie mit dem Abschied von ihrer Mutter unmittelbar zusammenfiel.
Schwester Eva berichtete vom Auftritt bei der Beerdigung
Bei der Beerdigung erreichte Monica Lierhaus ihr Vorhaben tatsächlich. Ihre Schwester Eva sagte dazu der Bild: „Wer Monica kennt, weiß, sie hat es tatsächlich geschafft!“ Damit hielt die Moderatorin die Grabrede wie geplant im Stehen.
Der Abschied im September wurde so auch von ihrer eigenen gesundheitlichen Lage geprägt. Nach den Operationen und der Reha stand sie nicht nur als Tochter am Grab ihrer Mutter, sondern zugleich in einer Phase, in der sie selbst erst langsam wieder Kraft gewann.