Die Nachricht vom Tod von Axel Schreiber trifft viele Serienfans tief. Der Schauspieler starb am 3. Juni nach langer schwerer Krebserkrankung im Alter von 49 Jahren. Seine Agentur Hübchen bestätigte den Tod, auch Wegbegleiter meldeten sich mit persönlichen Worten.
Vielen war Schreiber durch „Türkisch für Anfänger“ ein Begriff, doch kurz vor seinem Tod stand er noch für eine der beliebtesten deutschen Krankenhausserien vor der Kamera: "In aller Freundschaft". Gerade dieser späte TV-Auftritt verleiht seinem Abschied nun eine zusätzliche Tragik und zeigt, wie präsent er bis zuletzt im deutschen Fernsehen blieb.
Axel Schreiber drehte 2025 noch für „In aller Freundschaft“
Damit war er bis zuletzt Teil einer Serie, die seit Jahren fest zum deutschen TV-Programm gehört. Neben diesem Engagement wirkte er zuvor unter anderem in „Soko Leipzig“, im „Tatort“ sowie im Film „Für immer Freibad“ von Laura Fischer mit, der 2024 im ZDF ausgestrahlt wurde. Dass Schreiber noch so kurz vor seinem Tod drehte, macht seinen Verlust für viele Kollegen und Zuschauer besonders schmerzhaft.
„Türkisch für Anfänger“ machte Axel Schreiber einem breiten Publikum bekannt
Geboren wurde Axel Schreiber im brandenburgischen Lübben. Einem großen Publikum wurde er durch die ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“ aus den Jahren 2006 bis 2008 bekannt. Dort spielte er Axel Mende an der Seite von Josefine Preuß und Elyas M’Barek. Die Serie erhielt 2006 den Deutschen Fernsehpreis und zählt bis heute zu den prägenden deutschen Produktionen der 2000er. Auch wenn viele ihn mit dieser Rolle verbinden, zeigte Schreiber im Lauf seiner Karriere eine große Bandbreite und war in Film- und Fernsehformaten immer wieder in sehr unterschiedlichen Figuren zu sehen.
Kollegen und Freunde nehmen in sozialen Netzwerken Abschied
Nach der Todesnachricht häuften sich die Reaktionen in sozialen Netzwerken. „Es ist ganz, ganz traurig“, sagte Sanna Hübchen laut tagesschau.de. Gemeinsam mit Regisseurin Laura Fischer veröffentlichte die Agentur zudem einen langen Instagram-Text.
Darin heißt es, Schreiber sei nicht nur ein wunderbarer Schauspieler gewesen, sondern auch Weggefährte, bester Freund, Familie, Kumpel und Kollege. Weiter wurde betont, er habe mit seinen Filmen, Serien, Gemälden und durch seine Art Spuren hinterlassen. Unter dem Beitrag sammelten sich zahlreiche Beileidsbekundungen von Kollegen und Weggefährten.
Axel Schreibers letzter Wunsch war „tiefer Frieden“
Besonders nah ging vielen der Hinweis auf seinen letzten Wunsch. In dem gemeinsamen Abschiedspost schrieben seine Agentinnen und eine enge Freundin, dieser habe „tiefer Frieden“ gelautet. Auch Schauspielkollegen wie Lea van Acken, Annika Ernst, Christian Kahrmann und Judith Hoersch verabschiedeten sich mit sehr persönlichen Worten.
Laut br.de wurde Schreiber als feiner, kluger und warmherziger Mensch beschrieben. Sein Tod reißt eine Lücke, die weit über einzelne Rollen hinausgeht. Mit „In aller Freundschaft“ bleibt nun auch eines seiner letzten TV-Kapitel als stilles Vermächtnis eines Darstellers, der bis zuletzt gearbeitet hat.