Bei den Winterspielen 2026 in Italien liegt nicht nur sportliche Spannung in der Luft, sondern auch jede Menge Romantik. Mehrere Athletinnen und Athleten reisen mit ihren Partnern an – manche starten gemeinsam für dasselbe Land, andere treten sogar gegeneinander an.

Von Eiskunstlauf über Eishockey bis Skeleton: Liebe und Leistung prallen aufeinander, wenn langjährige Beziehungen, frisch Verlobte und verheiratete Olympioniken um Edelmetall kämpfen. Die Bandbreite geht von Paaren, die seit Teenagerzeiten zusammen sind, bis hin zu frisch vermählten Stars, die nun ihre ersten Spiele als Ehepaar erleben.

Oksana Masters und Aaron Pike verliebt bei Olympia

Para-Nordic-Stars Oksana Masters und Aaron Pike vertreten die USA im Para-Langlauf und Biathlon. Während Pike auf sein erstes Gold hofft, jagt Masters bereits ihrem vierten Olympiasieg hinterher. Die beiden lernten sich 2013 bei den Para Nordic National Championships kennen, seit 2014 sind sie ein Paar. Auf dem Schnee zählt für das Duo volle Konzentration – privat verbinden sie Trainingsalltag, Hochzeitspläne und Medaillenkurs.

Brittany Bowe und Hilary Knight im gemeinsamen Olympia-Abschied

Eisschnellläuferin Brittany Bowe, mehrfache Bronze-Gewinnerin, bestreitet ihre letzten Spiele über 1.000 Meter, 1.500 Meter und in der Teamverfolgung für Team USA. Ihre Partnerin Hilary Knight, Eishockey-Star der US-Frauen, jagt ebenfalls zum letzten Mal olympischem Gold nach.

Die beiden lernten sich bei den Winterspielen 2022 in Peking kennen und wurden kurz darauf ein Paar. Nun teilen sie sich in Italien den vielleicht emotionalsten Karriereabschnitt: Abschied von der Olympia-Bühne – aber gemeinsam, jede in ihrer Disziplin, mit dem Ziel, sportlich noch einmal alles zu geben.

Eiskunstlauf-Paare Chock/Bates und Guignard/Fabbri auf Medaillenjagd

Im Eistanz stehen gleich zwei langjährige Liebes- und Sportpaare im Fokus. Die US-Stars Madison Chock und Evan Bates sind seit 2011 Partner auf dem Eis, seit 2017 auch privat liiert. 2022 verlobten sie sich, 2024 heirateten sie – nun treten sie bei ihren vierten Winterspielen an.

Ähnlich eng verbunden sind Charlène Guignard und Marco Fabbri, die seit 2010 gemeinsam für Italien laufen und seit 2009 ein Paar sind.

Rivalen im Eiskanal und auf dem Eis: Liebe im direkten Duell

Besonders spannend wird es, wenn Paare für unterschiedliche Nationen starten. Skeleton-Athletinnen Nicole Silveira (Brasilien) und Kim Meylemans (Belgien) treten im selben Wettbewerb gegeneinander an. 

Im Eishockey könnte Finnlands Verteidigerin Ronja Savolainen im Medaillenkampf auf ihre Verlobte Anna Kjellbin aus Schweden treffen. 

Auch im Rodeln kommt es zu Länderduellen: Emily und Dominik Fischnaller starten für die USA und Italien, Mārtiņš Bots und Elīna Ieva Bota gemeinsam für Lettland. Mit dabei sind ebenfalls das Schweizer Ehepaar Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller, das im Curling an den Start geht.