Für Stefan Mross (50) geht eine lange TV-Phase zu Ende. Seit 2005 moderiert der Schlagerstar „Immer wieder sonntags“ aus dem Europa-Park in Rust, nun wird das Format nach der laufenden Saison eingestellt. Der SWR hatte die Entscheidung bereits im März 2026 mit der wirtschaftlichen Lage und strategischen Änderungen im Unterhaltungsbereich begründet.
Stefan Mross nennt das Finale „vielleicht“ nicht das Ende
Die letzte Live-Ausgabe läuft am 6. September im Ersten, eine weitere Best-of-Sendung folgt eine Woche später. Kurz vor dem Finale äußerte sich Mross nun selbst zur Zukunft der Sendung und ließ eine Fortsetzung weiter offen.
In der vorletzten Live-Ausgabe sprach der Moderator offen über die Situation. „Es wird heute keine leichte Sendung für mich“, sagte Stefan Mross in der ARD zu Beginn der Show. Später formulierte er den Ausblick noch konkreter: „Wir werden nächsten Sonntag in die Geschichte eingehen, weil ,Immer wieder sonntags‘ dann vielleicht erst einmal Geschichte ist.“
Im Verlauf der Sendung sagte er zudem zu Ronja Forcher (30): „Wir machen weiter mit ,Immer wieder sonntags‘ und das weiß ich.“ Parallel dazu hatte er im Gespräch mit dem Spiegel erklärt, dass er sich den Zeitraum von Juli bis September 2027 vorsichtshalber freihalte.
SWR setzt zum Abschluss auf Gäste und ein Zusatzformat
Für den letzten Live-Termin ist eine zusätzliche Ausgabe angesetzt, obwohl ursprünglich zwölf Sendungen für die Saison vorgesehen waren. Der SWR bezeichnete das Special in einer Pressemitteilung als Geschenk für Stefan Mross und die langjährigen Zuschauer.
Geplant sind Auftritte von Andy Borg (65) und Stefanie Hertel (47) sowie weitere Gäste und Weggefährten aus der Geschichte der Sendung. Am 13. September folgt außerdem eine Best-of-Ausgabe mit Momenten aus der Staffel. Mross selbst kennt nach aktuellem Stand nicht alle Programmpunkte des Finales.
Eva Luginger kennt die Pläne für die letzte Show
Eingeweiht ist nach Angaben aus dem Umfeld vor allem seine Partnerin Eva Luginger (38). Gegenüber Bunte sagte die Sängerin: „Und ich werde auch absolut dichthalten und Stefan nichts verraten, weil ich einfach sein Glitzern in den Augen sehen will.“
Außerdem kündigte sie an: „Die Sendung wird sehr, sehr schön werden, das kann ich versprechen.“ Damit steht fest, dass der Moderator ohne vollständige Kenntnis der Abläufe in die letzte Live-Sendung geht. Für das Finale sind mehrere Wegbegleiter aus mehr als drei Jahrzehnten der Show vorgesehen.
Auch nach dem Aus hält Mross an der Show fest
Dass ihn das Ende des Formats trifft, hatte der 50-Jährige bereits mehrfach erkennen lassen. Nach Angaben von idowa.de hofft er weiter auf eine neue Heimat für „Immer wieder sonntags“. Dort war auch von laufenden Gesprächen mit Privatsendern die Rede.
Gleichzeitig rechnet er nach eigenen Aussagen nicht damit, dass SWR und ARD ihre Entscheidung noch einmal ändern. Damit bleibt der offizielle Abschied im Ersten bestehen. Offen ist nur, ob die Sendung in anderer Form und bei einem anderen Anbieter weitergeführt werden kann.