Für Musiker Gustav Schäfer (37) endete die Reise bei „Let's Dance“ kurz vor dem Viertelfinale, doch sein letzter Auftritt hatte für ihn eine weit größere Bedeutung als jede Platzierung. In der „Magic Moments“-Show tanzte der Tokio-Hotel-Schlagzeuger gemeinsam mit Anastasia Maruster zu seiner Kinderwunschgeschichte und zur Geburt seiner Tochter Lotti.

Gustav Schäfer erklärt die Tränen von Tochter Lotti

Am Ende kam die Neunjährige sogar mit auf die Bühne. Gerade dieser sehr persönliche Teil machte den Abend für viele Zuschauer besonders intensiv. Nach dem Aus sprach Schäfer bei RTL offen darüber, wie seine Tochter die Situation erlebt hat und was ihm nun wichtig ist.

Nach der Show richtete sich der Blick schnell auf Lotti, die den Auftritt ihres Vaters sichtlich emotional begleitete. „Klar geht es ihr gut. Ich meine, klar wird sie jetzt überflutet von Emotionen. Klar wird sie auch traurig sein, aber ich glaube, sie freut sich auch, dass Papa wieder zu Hause ist“, sagte Gustav Schäfer laut RTL.

Zugleich stellte er klar, dass es sich bei ihren Tränen um Freudentränen gehandelt habe. Für ihn stand fest, dass sie die gemeinsame Zeit auf dem Parkett sehr genossen hat und der Auftritt für beide eine besondere Erinnerung bleibt.

Anastasia Maruster lobt Lottis Freude am Tanzen

Auch Profitänzerin Anastasia Maruster (28) sprach sehr warm über das Mädchen. Schon in den Proben sei deutlich geworden, wie groß Lottis Begeisterung für das Tanzen ist. „Sie hat so schnell gelernt und immer wieder gefragt: ‚Können wir nochmal trainieren? Können wir nochmal machen?‘ Das war so süß“, so Maruster laut RTL.

Diese Leichtigkeit habe sich später auch auf der Bühne gezeigt. In den vergangenen Wochen hatten Gustav Schäfer, Maruster und Lotti bereits kleine Tanzvideos in den sozialen Netzwerken geteilt. Dabei wurde offenbar schnell klar, dass aus den kurzen Einlagen längst echte Freude an Bewegung geworden war.

Gustav Schäfer zieht nach dem Show-Aus eine warme Bilanz

Trotz seines Ausscheidens zeigte sich der 37-Jährige gelassen. Er habe die Reise sehr positiv erlebt und viele gute Kontakte mitgenommen. Besonders der Tanz mit seiner Tochter habe für ihn alles überstrahlt. „Ich habe den Moment mit Lotti einfach sehr genossen“, sagte Gustav Schäfer.

Auch die Entscheidung, Lotti in die Show zu holen, fiel nicht spontan. Er habe sie mehrfach gefragt, ob sie in der besonderen Themenwoche mit auf die Bühne wolle, und ihre Antwort sei jedes Mal eindeutig gewesen. Für den gemeinsamen Tanz erhielt er 24 Punkte, für seinen Boogie-Woogie 22.

Gustav Schäfer: Zwischen Grillpalast, Finale und neuen Tanzvideos

Nach dem Abschied freut sich Schäfer nun erst einmal auf etwas Ruhe, auch wenn sein Kalender weiter gut gefüllt ist. Er sprach davon, einen Grillpalast bauen zu wollen, außerdem stünden Termine mit seinen Bandkollegen an. Zum Finale der Show wird er ebenfalls zurückkehren.

Mit Humor blickte er zudem auf die Folgen der gemeinsamen Tanzclips mit Lotti: Vielleicht werde sie ihn künftig weiter zu neuen Videos überreden. Als kleines Regenerationsrezept nannte er Magnesium und abends auch mal zwei Bier. Langweilig dürfte es für ihn also nicht werden, weder zu Hause noch auf dem Tanzparkett.