Amira Aly ist vor gut einer Woche zum dritten Mal Mutter geworden. Die Moderatorin brachte ein Mädchen zur Welt, die erste gemeinsame Tochter mit ihrem Partner Christian Düren. Schon vor der Entbindung hatte die 34-Jährige erklärt, dass die Geburt per geplantem Kaiserschnitt stattfinden sollte.
Nun sprach sie in einer neuen Folge ihres Podcasts „Amira +1“ ausführlich über den medizinischen Hintergrund. Auslöser war eine schwere Komplikation, die sie bei der Geburt ihres zweiten Sohnes erlebt hatte und die ihre nächste Entbindung maßgeblich beeinflusste.
Amira Aly schildert Uterusruptur bei zweiter Geburt
In dem Gespräch thematisierte sie mit einem Gynäkologen Mythen rund um Schwangerschaft und Geburt. Dabei berichtete sie auch von ihrer eigenen Erfahrung: Bei der Geburt ihres zweiten Sohnes kam es zu einer Uterusruptur, also zu einem Riss der Gebärmutterwand.
„Ich habe wirklich in meinem Leben noch nie solche Schmerzen gespürt“, offenbarte Amira Aly. Sie habe nicht einmal mehr schreien oder richtig atmen können. Der begleitende Arzt erklärte in der Folge, dass dies eine „absolut lebensbedrohliche Situation“ sein könne, weil dabei starke Blutungen auftreten können.
Schmerzen begannen nachts im Bett
Wie Amira Aly verrät, wurde sie vier Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes wieder schwanger. Das erste Kind war per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Rückblickend sagte sie, dass man nach einem ersten Kaiserschnitt mit einer weiteren Schwangerschaft eigentlich etwas warten sollte.
In der zweiten Schwangerschaft spürte sie nachts plötzlich Wehen und lag zunächst stundenlang allein im Bett, während die Schmerzen stärker wurden. Später nahm sie durchgehend ein Stechen im Unterbauch wahr. Auch ein Bad brachte keine Erleichterung, bevor sie schließlich in eine Klinik fuhr.
In der Klinik hielten Ärzte die Beschwerden erst für Wehen
Dort gingen die Ärzte zunächst offenbar ebenfalls von normalen Wehen aus. Sie erhielt ein Zäpfchen und wurde an einen Wehenschreiber angeschlossen. Eine Besserung trat jedoch nicht ein. Kurz darauf wurde eine Notoperation angeordnet. Bei dem Eingriff stellten die Ärzte schließlich die Uterusruptur fest. Danach habe es geheißen, es sei „kurz vor knapp“ gewesen.
Tochter kam wegen der Vorgeschichte früher zur Welt
Die Podcast-Episode entstand noch kurz vor der Geburt ihrer Tochter. Wegen der Vorgeschichte wurde der Termin für die Entbindung vorgezogen und ein Kaiserschnitt fest eingeplant. Aly sagte, das solle nicht noch einmal passieren, deshalb müsse man das Baby etwas früher holen.
Neben ihren beiden Söhnen ist das Mädchen nun ihr drittes Kind. Für die Geburt ihrer ersten gemeinsamen Tochter mit Christian Düren hatte die Moderatorin damit eine medizinisch eng begleitete Entscheidung getroffen.