Die britische Sängerin Lauren Bennett ist tot. Wie eu.usatoday.com berichtet, starb die Musikerin am 29. Mai in England. Die Nachricht wurde erst Wochen später öffentlich, als ihre frühere Gruppe G.R.L. am 6. Juli ein gemeinsames Statement auf Instagram veröffentlichte. Bennett wurde 36 Jahre alt und stand nur kurz vor ihrem nächsten Geburtstag. Die Ursache ihres Todes ist bislang nicht bekannt.
G.R.L. nimmt mit einem emotionalen Statement Abschied
Besonders nah ging vielen Fans die Reaktion ihrer ehemaligen Bandkolleginnen. In dem gemeinsamen Beitrag auf Instagram hieß es: „Mit großer Traurigkeit teilen wir den Tod unserer geliebten Lauren. Unsere Herzen sind gebrochen, und wir können kaum in Worte fassen, wie viel sie uns bedeutet hat“, so die Mitglieder von G.R.L. Weiter schrieb die Gruppe, sie werde die Liebe, das Lachen und die vielen gemeinsamen Erinnerungen mit Bennett für immer bewahren. Genannt wurden dabei Emmalyn Estrada, Natasha Slayton und Paula van Oppen.
Lauren Bennett prägte den Pop der 2010er Jahre
International wurde Lauren Bennett vor allem durch ihren Part auf LMFAOs Hit „Party Rock Anthem“ bekannt. Der Song stand 2011 sechs Wochen lang auf Platz eins der Billboard Hot 100. Bereits zuvor hatte sie ihre Karriere konsequent aufgebaut. 2007 gründete sie mit jungen Jahren die Paradiso Girls, deren Debütsingle „Patron Tequila“ 2009 erschien. Später startete sie auch solo durch und arbeitete unter anderem mit CeeLo Green und will.i.am zusammen. In den vergangenen Jahren veröffentlichte sie außerdem eigene Songs wie „Reality“ und „Hurricane“.
Von Paradiso Girls bis G.R.L.
Bennett wurde in Meopham in der englischen Grafschaft Kent geboren und sammelte früh Bühnenerfahrung bei lokalen Talentwettbewerben. Schon als Teenager trat sie in einem Duo mit einer Freundin in Pubs und Bars auf. Auch bei „X Factor“ war sie dabei und schaffte es unter die letzten Zwölf. Diese Erfahrung führte schließlich zum Vorsingen für die Paradiso Girls. Später wurde sie Teil von G.R.L., deren Songs „Vacation“, „Wild Wild Love“ mit Pitbull und „Ugly Heart“ viele Popfans bis heute mit den 2010er Jahren verbinden.