Schauspielerin Lara Joy Körner trauert um ihren Sohn Remo Aimé Pollert. Der 19-Jährige wurde am Samstagmorgen, 9. Mai 2026, leblos in der Isar gefunden. Viel ist zu den Umständen bisher nicht bekannt, die Münchner Polizei geht derzeit von einem Unglück aus.
Für die 47-Jährige und ihre Familie ist es ein Verlust, der kaum zu fassen ist. Bereits kurz nach der Nachricht hatte sich die Familie in einer Pressemitteilung geäußert und Abschied von dem jungen Mann genommen.
Niels van Hoek teilt Schwarz-Weiß-Foto von Remo
Nun hat sich auch Niels van Hoek, der Lebensgefährte der Schauspielerin, auf Instagram zu Wort gemeldet. Er teilt ein Schwarz-Weiß-Foto von Remo und schreibt dazu: „Lieber Gott, Remo kommt. Mach bitte leise Musik an.“ Der Beitrag wurde gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Jacob verfasst. Im Februar 2025 hatte sich Lara Joy Körner erstmals mit van Hoek auch öffentlich gezeigt.
Niels erinnert an Musik, Kunst und gemeinsame Morgen
In seinem langen Text beschreibt van Hoek Remo als jungen Menschen mit feinem Gespür und großer Wahrnehmung: „Remo, manchmal denke ich, du warst eigentlich nie ganz nur 19. Da war etwas Weltläufiges in dir. Etwas Waches. Als hättest du innerlich schon viel mehr vom Menschsein gesehen als andere in ihrem ganzen Geraderausleben.“
Und weiter: „Du wusstest so viel über Musik, Mode, Kunst. Jacob hat mir heute noch erzählt, wie du ihm einmal die Bilder einer Ausstellung erklärt hast. Und wahrscheinlich war genau das typisch du: nicht nur schauen, sondern sehen. Nicht nur hören, sondern verstehen.“
Besonders eindrücklich sind seine Erinnerungen an gemeinsame Morgen am Frühstückstisch: „Halb wach, halb noch unterwegs in irgendeinem Gedanken, der wahrscheinlich klüger, komischer und feiner war, als wir ihn ganz greifen konnten. Als hätte die Nacht dich immer ein kleines bisschen besser verstanden als der Tag.“
Abschiedsworte zeigen die Lücke nach Remos Tod
Zum Ende seines Posts formuliert Niels van Hoek den Schmerz über den Verlust besonders deutlich. „Vielleicht ist genau das jetzt so schwer: dass du fehlst und trotzdem überall Spuren von dir bleiben. In der Musik, die weiterläuft. In den Morgen, die trotzdem kommen. In Jacob, der heute von dir erzählt hat. In allem, was plötzlich ohne dich auskommen muss. Und es nicht kann.“
Seine letzten Worte an Remo lauten: „Gute Reise, Champ. Und halte uns einen Platz am Wasser frei.” Damit wird sichtbar, wie tief der Tod des 19-Jährigen das engste Umfeld der Familie getroffen hat.