Der Tod von Lutz Peters trifft seinen Sohn Ingo schwer. Der frühere Teilnehmer von „Schwiegertochter gesucht“ musste nicht nur den Verlust seines Vaters verarbeiten, sondern auch die Umstände, unter denen er davon erfahren hat.

Zwischen Vater und Sohn bestand zuletzt nur noch wenig Kontakt, dennoch sitzt der Schmerz tief. Besonders belastend ist für den 35-Jährigen, dass ihn niemand aus seiner Familie persönlich informierte. Stattdessen erhielt er die Nachricht über soziale Netzwerke von einem Fan, was die ohnehin schwierige Situation für ihn noch härter machte.

Ingo Peters erfuhr vom Tod seines Vaters über Instagram

Wie RTL berichtet, wurde Ingo Peters durch einen Fan auf Instagram auf den Tod seines Vaters aufmerksam. Diese Nachricht traf ihn völlig unvorbereitet. „Der Schock sitzt tief. Natürlich auch bei mir. Der Schock sitzt in dem Falle so tief bei mir, weil für mich ist es eher das Schockierende, dass ich das durch einen Fan erfahren habe“, sagte Ingo Peters gegenüber RTL.

Dass keine direkte Information aus der Familie kam, beschäftigt ihn offenbar bis heute. Gerade bei einem so persönlichen Verlust wiegt diese Erfahrung für ihn besonders schwer.

Ingo Peters und seine Eltern waren seit Jahren entfremdet

2013 war Ingo Peters gemeinsam mit seiner Mutter Birgit und seinem Vater Lutz erstmals in der Kuppelshow „Schwiegertochter gesucht“ zu sehen. Damals wurde die Familie einem breiten TV-Publikum bekannt. In den Jahren danach galt das Verhältnis jedoch als zerrüttet.

Der Bruch innerhalb der Familie zog sich offenbar über längere Zeit hin. Auch nach dem Tod seines Vaters besteht zu seiner Mutter weiterhin kein Kontakt. Ingo Peters mit diesem Kapitel für sich innerlich bereits abgeschlossen, auch wenn die Trauer um den Verlust bestehen bleibt.

Beisetzung von Vater Lutz fand ohne Ingo Peters statt

Auf den ersten Schmerz folgte für Ingo Peters die nächste Enttäuschung. Er konnte nicht an der Beerdigung seines Vaters teilnehmen und sich somit auch nicht persönlich verabschieden. Dazu sagte er deutlich: „Mir hat keiner was gesagt“. 

Dass er tatsächlich von der Beisetzung ausgeschlossen blieb, dürfte die Distanz innerhalb der Familie noch einmal schmerzhaft verdeutlicht haben.

Freundin Steffi gibt Halt, beruflich plant Ingo den Neustart

Trotz der belastenden Wochen steht Ingo Peters nicht allein da. Unterstützung bekommt er von seiner Freundin Steffi, die ihm in dieser Phase zur Seite steht. Auch wenn der familiäre Rückhalt fehlt, findet er in seiner Partnerschaft Stabilität.

Gleichzeitig richtet er den Blick auf seine berufliche Zukunft. Im September möchte der 35-Jährige eine Umschulung zur Sicherheitskraft beginnen. Danach plant er nach eigenen Angaben eine Tätigkeit im Geldtransport. Nach einer Zeit voller Trauer und Enttäuschung setzt Ingo Peters damit auf einen klaren Neuanfang.