Als Eva Luginger am Sonntag bei „Immer wieder sonntags“ auftrat, lag über dem Wiedersehen mit Stefan Mross eine besondere Spannung. Die Sängerin war zwar schon öfter im Publikum der ARD-Show zu sehen, als Künstlerin auf dieser Bühne war ihr Auftritt nach der Beziehung mit dem Moderator aber eine Premiere.
Viele rechneten mit einem innigen Moment vor laufender Kamera. Stattdessen blieb es sachlich. Gerade weil Mross und Luginger privat ein Paar sind, fiel die professionelle Distanz umso stärker auf und machte ihren gemeinsamen TV-Moment besonders bemerkenswert.
Stefan Mross kündigt Eva Luginger mit viel Wärme an
Ganz ohne persönliche Note verlief der Auftritt dennoch nicht. Stefan Mross stellte seine Partnerin im Europa-Park Rust mit sichtbarer Zuneigung vor und sagte: „Jetzt kommen wir zu einer Künstlerin, da bin ich ein riesiger Fan!“ Eva Luginger sang ihren neuen Titel „Heimliche Tränen“ und meldete sich damit nach längerer Pause zurück.
Mross erklärte zudem, dass Kristina Bach den Song geschrieben habe und Luginger zum Neustart ermutigt habe. Im Publikum kam das Comeback gut an, die Rückkehr auf die Bühne wirkte sicher und stimmig.
Eva Luginger bleibt nach dem Song ohne Kuss von Mross
Nach dem Auftritt kam jedoch genau das nicht, worauf viele gehofft hatten: kein Kuss, keine Umarmung, kein Blumenstrauß. Stefan Mross stand bereits auf einer anderen Bühne und verabschiedete den Act nur aus der Distanz. Er sagte: „Meine Damen und Herren – Ihr Schatz, mein Schatz, unser Schatz mit ihrer Band. Ein Riesenapplaus noch mal.“
Der Moment wirkte kühl, vor allem im Vergleich zum Staffelauftakt Ende Mai, als Luginger im Publikum saß und von ihm noch ein Bussi bekam. Diesmal trennten beide klar zwischen Privatleben und Sendung.
Das Paar setzt auf professionelle Distanz im TV
Gerade diese Zurückhaltung passt zu dem Bild, das beide an diesem Vormittag abgaben: nicht als Show-Paar, sondern als eingespielte Profis. Eva Luginger konzentrierte sich auf ihren musikalischen Neustart, Stefan Mross auf seine Rolle als Moderator. Das Wiedersehen bekam dadurch eine andere Note als erwartet, aber auch eine klare.
Im Mittelpunkt sollte offenbar nicht die Beziehung stehen, sondern Lugingers Rückkehr als Sängerin. So wurde aus dem gemeinsamen Auftritt kein romantischer Fernseh-Moment, sondern ein bewusst kontrollierter. Das machte die Szene für viele erst recht interessant.
Stefan Mross steht vor dem Ende seiner Sonntagsshow
Hinzu kommt, dass für Stefan Mross derzeit viel auf dem Spiel steht. Nach rund drei Jahrzehnten soll die ARD-Show 2026 enden. Zuletzt zeigte sich der Moderator tief enttäuscht über das Vorgehen und sagte laut prisma zur Trennung vom Sender: „Dass man sich nach 22 Jahren so trennt, ist nicht fair. So etwas macht man nicht.“ Trotz des nahenden Abschieds will Mross die verbleibenden Ausgaben mit voller Energie moderieren. Umso auffälliger war beim Wiedersehen mit Eva Luginger, wie konsequent beide private Gefühle aus der Live-Sendung heraushielten.