Am 1. Februar 2019 verstarb die Schauspielerin Ursula Karusseit überraschend. Ganze 20 Jahre war sie bei „In aller Freundschaft“ als Cafeteria-Chefin der „Sachsenklinik“ Charlotte Gauss zu sehen. Die Trauer um den Tod von Ursula Karusseit war groß – daran starb sie.

Das ist die Todesursache von „In aller Freundschaft“-Star Ursula Karusseit

Bereits seit 2017 kämpfte der „In aller Freundschaft“-Star erfolgreich gegen den Krebs. Doch nur zwei Jahre später verstarb Ursula Karusseit durch eine Herzerkrankung, wie ihre Agentin Katja Ohneck gegenüber „Bunte“ mitteilte.

Die „Bild“ zitierte zudem die Agentur „FilmArtists“, Ursula Karusseit sei „im Alter von 79 Jahren in Buch (Berlin) an einem Herzleiden verstorben ist!“ Der plötzliche Tod erschütterte sehr. Die Schauspielerin hinterließ ihren Ehemann und ihren Sohn, Pierre Besson, aus erster Ehe. Er ist ebenfalls Schauspieler.

Nicht nur von Ursula Karusseit musste man sich verabschieden, sondern auch ihr Seriencharakter Charlotte starb bei „In aller Freundschaft“. Ihre Rolle schlief damals friedlich in einer Hängematte am Strand von Teneriffa ein. Für die Fans ein schmerzlicher Verlust. Bis heute bleibt Ursula Karusseit ein absoluter Liebling des „In aller Freundschaft“-Universums.

Rückblick auf ihre Karriere

Ursula Karusseit, 1939 im ostpreußischen Elbing geboren, zählte zu den markanten Persönlichkeiten des DDR-Theaters. Nach einer kaufmännischen Lehre absolvierte sie von 1960 bis 1962 die Staatliche Schauspielschule Berlin-Schöneweide und erhielt anschließend Engagements am Deutschen Theater, am Maxim-Gorki-Theater und vor allem an der Berliner Volksbühne.

Dort prägte sie unter ihrem Ehemann Benno Besson Inszenierungen wie „Der gute Mensch von Sezuan“ und „Der Drache“. Parallel dazu wirkte sie in zahlreichen DFF- und DEFA-Produktionen mit, darunter „Wege übers Land“, „Daniel Druskat“ und „Märkische Chronik“, und erreichte ein breites Publikum.

1984 debütierte sie als Theaterregisseurin und war seit Mitte der 1980er-Jahre auch an westdeutschen Bühnen zu sehen, etwa als „Mutter Courage“ in Köln. Nach der Wiedervereinigung verlagerte sich ihr Schwerpunkt ins Fernsehen. Neben Film und Bühne arbeitete sie als Hörspielsprecherin und lehrte gelegentlich an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg.