Schauspielerin Alexa Maria Surholt gehört seit der ersten Folge zum festen Cast von „In aller Freundschaft“. Als Sarah Marquardt prägt sie die Krankenhausserie seit Jahren, doch abseits der Kamera musste die 58-Jährige selbst einen langen gesundheitlichen Weg gehen.
Über längere Zeit litt sie unter starker Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Gewichtszunahme. Zunächst schien es keine klare Erklärung für die Beschwerden zu geben. Erst später wurde deutlich, dass hinter den Symptomen nicht einfach hormonelle Veränderungen, sondern eine chronische Erkrankung der Schilddrüse steckt.
Alexa Maria Surholt litt lange unter Erschöpfung
Die Beschwerden begannen schleichend und wurden zunächst falsch eingeordnet. Surholt fühlte sich morgens müde, tagsüber antriebslos und körperlich belastet. „Ich hatte Gelenkschmerzen, fühlte mich den ganzen Tag über angestrengt und antriebsarm", so Alexa Maria Surholt laut „Bunte“.
Zunächst wurde ihr gesagt, es handle sich wohl um die Wechseljahre. Doch ein entscheidender Punkt war anfangs nicht geprüft worden: die Schilddrüse. Erst diese genauere Untersuchung brachte ans Licht, dass ihre Schilddrüse kaum noch richtig arbeitete und eine Unterfunktion vorlag.
Hashimoto wurde bei der 58-Jährigen spät erkannt
Die Diagnose lautete schließlich Hashimoto-Thyreoiditis, eine chronische Autoimmun-Erkrankung der Schilddrüse. Dabei kommt es zu einer Entzündung, die häufig in eine dauerhafte Unterfunktion mündet. Typische Anzeichen sind Erschöpfung, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit und Konzentrationsprobleme.
Gerade weil viele dieser Symptome unspezifisch sind, kann die Erkrankung leicht mit den Wechseljahren verwechselt werden. Für Surholt war die späte Klarheit ein Wendepunkt. Sie machte die Erkrankung bereits 2020 öffentlich und sprach offen darüber, wie belastend die Zeit ohne richtige Diagnose für sie gewesen war.
Medikament brachte ihre Energie rasch zurück
Nach der Diagnose bekam die Darstellerin das Medikament L-Thyroxin verschrieben. Die Wirkung setzte offenbar schnell ein. Schon kurze Zeit später fühlte sie sich wieder deutlich besser und gewann ihre frühere Energie zurück.
„Schon nach zwei Wochen kam die lebensfröhliche Frau, die ich von früher kannte, zurück“, so die Schauspielerin laut „Bunte“. Für sie war das ein entscheidender Schritt zurück in ein stabileres Körpergefühl.
Alexa Maria Surholt verlor fast 20 Kilo
Nach der Diagnose änderte Alexa Maria Surholt auch ihre Ernährung und fand so wieder mehr Wohlbefinden. Sie nahm fast 20 Kilo ab: „Ohne Diät und ohne übermäßig viel Sport zu treiben.“
Gleichzeitig betont sie, dass sie ihre weiblichen Kurve weiterhin schätzt: „Ich halte die 'Body Positivity'-Bewegung für uns Frauen für ganz wichtig und bin der Meinung, dass jeder Körper auf seine Weise schön ist, auch wenn er nicht dem von der Gesellschaft diktierten Schönheitsideal entspricht.“