Als Alfons in der beliebten Serie „Ich heirate eine Familie“ eroberte Herbert Bötticher viele Herzen. Doch im Jahr 2008 starb er völlig überraschend mit 79 Jahren, während er noch in einer Theater-Produktion steckte. Das war seine Todesursache.
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Herbert Bötticher starb am 8. Oktober 2008 im Alter von 79 Jahren an einem Herzleiden in einem Hotelzimmer in Düsseldorf. Der Schauspieler befand sich zu dieser Zeit in den Proben für das Musical „Gigi“. Ein Sprecher des Theaters an der Kö teilte den plötzlichen Todesfall mit.
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Wie „Welt“ berichtet, konnte der Notarzt dem Schauspieler nicht mehr helfen. Wenige Tage später wurde in München mit einem Gottesdienst Abschied genommen. Bötticher lebte zuletzt in Schwabing und wurde auf dem Stadtfriedhof Lahe in seiner Heimatstadt Hannover beigesetzt.
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Seine Laufbahn begann früh an den Städtischen Bühnen in Hannover. Nach dem Abitur besuchte er dort auch die Schauspielschule seiner Heimatstadt. 1950 folgte ein erstes Engagement am Badischen Staatstheater in Karlsruhe.
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Weitere Stationen führten ihn nach Bielefeld, Frankfurt und Stuttgart. 1958 wechselte er nach München an die Kammerspiele, wo er bis 1969 tätig war. Zu seinen prägenden Bühnenrollen zählten Professor Higgins in „My Fair Lady“ und Shakespeares Richard II.
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Ab den 60er-Jahren war er auch im Fernsehen regelmäßig präsent. Herbert Bötticher spielte in Serien wie „Der Kommissar“, „Derrick“ und „Tatort“. Einem breiten Publikum wurde er vor allem durch „Ich heirate eine Familie“ vertraut. Dort verkörperte er Alfons, der mit Maria Sebaldts Rolle Bille verheiratet war.
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Neben der Arbeit vor der Kamera übernahm er auch Regie. Sein Regiedebüt gab er im Theater der Jugend in München. Später inszenierte er die Komödie „Vielleicht – vielleicht auch nicht“, mit der er gemeinsam mit seiner Frau Doris Gallart auf Tournee ging.
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Sein letztes Projekt war „Gigi“ am Düsseldorfer Theater an der Kö. Dort wollte er nicht nur Regie führen, sondern auch die Hauptrolle übernehmen. Er starb nur wenige Tage vor der Premiere.
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Auf ausdrücklichen Wunsch seiner Witwe wurden die Arbeiten an der Produktion weiter fortgesetzt. Die Verbindung zum Theater blieb damit bis zuletzt eng. Auch im hohen Alter arbeitete er weiter an neuen Aufgaben und stand nicht für einen Rückzug aus dem Beruf.
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Bötticher war mit der Schauspielerin Doris Gallart verheiratet, das Paar lebte jedoch getrennt. Der Gottesdienst zum Abschied fand in München statt und wurde von seinem engen Freund, Pfarrer Maximilian Thomas, geleitet.
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Der Tod des „Ich heirate eine Familie“-Stars kam für viele Fans aus dem Nichts und schockiert bis heute. Wir werden Herbert Bötticher nie vergessen.
Als Alfons in der beliebten Serie „Ich heirate eine Familie“ eroberte Herbert Bötticher viele Herzen. Doch im Jahr 2008 starb er völlig überraschend mit 79 Jahren, während er noch in einer Theater-Produktion steckte. Das war seine Todesursache.