Große Bestürzung bei Dynamo Dresden: Verteidiger Lars Bünning liegt nach einer Hirnblutung im Krankenhaus. Nach Angaben des Vereins trat die Blutung spontan und ohne äußere Einwirkung auf. Der 28-Jährige musste umgehend operiert werden, weil der Eingriff lebensnotwendig war. Die Operation verlief erfolgreich, dennoch ist die Lage weiterhin ernst. Aktuell wird der Fußballprofi intensivmedizinisch betreut. Erst danach sollen die nächsten Schritte für seine Rehabilitation eingeleitet werden.
Lars Bünning ist nach OP bei Bewusstsein
Trotz der dramatischen Situation gibt es ein wichtiges Zeichen der Hoffnung: Lars Bünning ist wieder bei vollem Bewusstsein. Das teilte der Verein mit, wie Bild berichtet. Der Innenverteidiger befindet sich derzeit weiter unter intensiver medizinischer Beobachtung. Erst wenn sein Zustand stabil genug ist, kann die anschließende Reha genauer geplant werden. Für Mitspieler, Verantwortliche und Angehörige ist das ein erster Moment des Aufatmens. Nach dem schweren Eingriff zählt nun vor allem, dass sich der 28-Jährige Schritt für Schritt erholen kann und die Behandlung weiter gut anschlägt.
Sören Gonther spricht von Schockmoment
Auch bei den Verantwortlichen sitzt der Schreck tief. „Die Nachricht ist ein absoluter Schockmoment für uns gewesen. In solchen Situationen rückt der Fußball vollkommen in den Hintergrund, denn nichts ist wertvoller als die Gesundheit“, sagte Dynamo-Sportchef Sören Gonther laut Bild. Er machte zugleich deutlich, wie eng der Verein jetzt an der Seite des Abwehrspielers steht. „Zum Glück ist die Operation sehr gut verlaufen und Lars ist wieder bei vollem Bewusstsein. Der gesamte Verein ist in Gedanken bei ihm und seinen Angehörigen. Wir werden ihn auf seinem Genesungsprozess bestmöglich unterstützen“, so Gonther.
Hochzeit mit Sina erst vor wenigen Tagen
Besonders tragisch ist der Zeitpunkt dieses medizinischen Notfalls. Erst vor wenigen Tagen hatte Lars Bünning in Dresden seine große Liebe Sina geheiratet. Auf einen sehr persönlichen Höhepunkt folgte damit kurz darauf eine existenzielle Krise. Gerade nach einer anstrengenden Saison wollte der Profi eigentlich zur Ruhe kommen. Statt Erholung und gemeinsamer Zeit nach der Hochzeit stehen nun Sorge, Klinikalltag und Hoffen auf Besserung im Vordergrund.