Helene Fischer hat in der österreichischen Late-Night-Show „Willkommen Österreich“ eine sehr entspannte Seite von sich gezeigt. Die 41-Jährige sprach nicht nur über ihre Rückkehr auf die Bühne, sondern auch über ihr Familienleben und ihre neue Gelassenheit als Mutter.
Dabei wurde es im Gespräch mit den Moderatoren Christoph Grissemann und Dirk Stermann stellenweise auch ziemlich direkt. Fischer wirkte locker, schlagfertig und offen – selbst dann, als das Thema plötzlich in eine sehr private Richtung kippte. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit und Offenheit prägte ihren Auftritt.
Helene Fischer kontert mit trockenem Sex-Witz
Ausgangspunkt war ein Gedankenspiel der Moderatoren: Wenn sie noch einige Jahre als gesundes Tier weiterleben könnte, welches wäre das? Die Sängerin antwortete prompt, sie wäre gern eine Löwenmama, also eine Löwin. Danach lenkte Dirk Stermann das Gespräch auf das Paarungsverhalten der Tiere und sprach von der sogenannten „Duldungsstarre“.
Fischers Reaktion kam trocken und mit sichtbarem Humor: „Wobei das bei vielen Paaren normal ist“, so Helene Fischer. Mit diesem Satz zeigte sie, wie souverän sie auch mit heikleren Pointen umgehen kann.
Helene Fischer spricht über ihr Leben mit zwei Kindern
Neben dem lockeren Schlagabtausch wurde die Musikerin auch persönlicher. Sie erklärte, dass sie durch ihren Nachwuchs deutlich entspannter geworden sei als früher. „Jetzt kann mich ja gar nichts mehr erschüttern“, sagte sie in der Sendung. Mit zwei Kindern werde man insgesamt gelassener, schilderte Fischer.
Das Mamasein zu Hause genieße sie derzeit sehr, bevor bald die intensive Vorbereitungsphase beginnt. Auch ein praktisches Detail sprach sie an: Die Kinder werden sie auf der Tour begleiten. Damit machte die Sängerin deutlich, wie eng sie Familie und Beruf inzwischen miteinander verbindet.
Helene Fischer startet bald ihre Stadiontour
Schon in wenigen Wochen beginnt ihre 360-Grad-Stadiontour mit Auftakt in Dresden. Danach sind weitere Konzerte in mehreren deutschen Städten sowie in Zürich und Wien geplant. Zum Abschluss steht ein großes Konzert in der Münchner Allianz-Arena auf dem Plan.
Für Helene Fischer ist es die Rückkehr nach ihrer Babypause, nachdem sie im Sommer die Geburt ihrer zweiten Tochter öffentlich gemacht hatte. Die aufwendige Produktion mit großer Rundumbühne wird derzeit noch vorbereitet. Der Tourplan steht also, doch hinter den Kulissen läuft die Arbeit erst richtig an.
Helene Fischer liebt Druck kurz vor dem Start
Erstaunlich offen sprach die Entertainerin auch über ihren Arbeitsstil. Bei einer Produktion dieser Größenordnung sei noch längst nicht alles final abgestimmt. „Wir haben noch nicht mal angefangen. Wirklich noch nicht“, sagte sie in der Sendung über die anstehenden Proben. Gleichzeitig machte sie klar, dass genau dieser Druck für sie dazugehört. „Ich mache gerne Dinge last minute“, erklärte Fischer. Sie brauche diese letzten intensiven Wochen, bevor dann von morgens bis abends trainiert werde. Der TV-Auftritt zeigte damit nicht nur ihre humorvolle Seite, sondern auch, wie sie kurz vor dem Bühnen-Comeback tickt.