Die Sorge um Heinz Hoenig ist erneut groß. Der 74-jährige Schauspieler kam wieder ins Krankenhaus, nachdem sich sein Gesundheitszustand verschlechtert hatte. Zunächst hatte er sich in seiner Wohnung in Blankenburg im Harz unwohl gefühlt, wie Bild berichtet. Seine Ehefrau Annika Kärsten-Hoenig brachte ihn daraufhin in eine Klinik nach Halberstadt. Von dort wurde er wenig später in die Uniklinik Magdeburg weiterverlegt.
Heinz Hoenig wurde per Helikopter weitergeflogen
In Halberstadt reagierten die Ärzte nach der ersten Untersuchung sofort. In der Universitätsklinik wurde Heinz Hoenig zunächst intensivmedizinisch behandelt. Am Montag gab es dann Entwarnung, danach kam er wieder auf eine reguläre Station. Dort blieb er weiter unter enger Beobachtung, zudem standen weitere Untersuchungen an, wie Bild berichtet. Die aktuellen Herzprobleme trafen ihn nur wenige Monate nach mehreren schweren Eingriffen.
Schwere Erkrankung hatte 2024 lebensgefährliche Folgen
Bereits im April 2024 war der Schauspieler lebensgefährlich erkrankt. Damals griffen Bakterien unter anderem die Aorta und die Speiseröhre an. Es folgten mehrere Operationen, außerdem lag er über 140 Tage auf der Intensivstation. Zeitweise befand er sich auch im künstlichen Koma. Im Verlauf der Behandlung musste ihm ein Teil der Speiseröhre entfernt werden. Seitdem kämpfte sich der Filmstar Schritt für Schritt zurück. Die neue Einlieferung ins Krankenhaus knüpfte damit an eine Krankengeschichte an, die seine Familie seit langer Zeit belastete.
Das Boot machte Heinz Hoenig international bekannt
Über viele Jahre zählte Heinz Hoenig zu den prägenden deutschen Charakterdarstellern. Internationalen Erfolg hatte er 1981 mit Wolfgang Petersens Film „Das Boot“. Später arbeitete er häufig mit Regisseur Dieter Wedel zusammen. Zu diesen Produktionen gehörten unter anderem die Fernseh-Mehrteiler „Der große Bellheim“ und „Der König von St. Pauli“. Während zuletzt vor allem seine Gesundheit im Mittelpunkt stand, blieb seine Karriere im deutschen Fernsehen und Kino ein wichtiger Teil seiner öffentlichen Wahrnehmung.