Comedian Torsten Sträter (60) hat schwere Monate hinter sich. Im April 2026 machte der 60-Jährige seine Tumorerkrankung öffentlich und sagte Auftritte ab. Im Sommer meldete er sich mit der Nachricht zurück, wieder auf der Bühne zu stehen. Nun sprach er in einem Interview mit dem Stern ausführlicher über die Behandlung und schilderte, wie er die Chemotherapie erlebt hat.
Torsten Sträter spricht offen über seine Chemotherapie
Sträter steht inzwischen wieder im Rampenlicht und arbeitet parallel an mehreren Projekten. Im Gespräch sagte der Komiker über die Chemo-Behandlung: „Ich habe das alarmierend gut vertragen“, so Torsten Sträter laut Stern. Größere Komplikationen habe es demnach nicht gegeben. Rückblickend zeigte er sich vor allem mit der Verträglichkeit der einzelnen Therapieschritte zufrieden.
Die Krebsdiagnose hatte er im Frühjahr öffentlich gemacht, danach folgten abgesagte Termine und eine Pause von der Bühne. Inzwischen tourt er wieder durch Deutschland. Zu seinem aktuellen Arbeitsalltag gehört auch, dass er nach Vier-Wochen-Plänen lebt und seine Termine entsprechend strukturiert.
Sträter sprach auch über frühere Depressionen
Neben der Krebserkrankung sprach der 60-Jährige erneut über psychische Belastungen, die er seit Jahren auch in seinen Programmen aufgreift. Dazu zählen Depressionen, ADHS und Diabetes. Für Humor sieht er bei solchen Themen allerdings klare Grenzen.
Seine eigene Rolle im Umgang mit Depressionen bewertet er zurückhaltend. Er sagte, er könne weder die Depressionen anderer Menschen heilen noch sie verstehen. Für seine eigene Situation beschrieb er sich heute als mental stabil. Nach Angaben von Focus will Sträter nach einer Abnahme von 25 Kilo außerdem wieder zunehmen.
Politische Bildung sieht Sträter nicht als Bühnenauftrag
Im Interview äußerte sich Sträter auch politisch. Bundeskanzler Friedrich Merz bescheinigte er eine leichte Überforderung. Dessen Entscheidungen seien häufig katastrophal oder würden falsche Signale senden. Selbst die Frisur des Kanzlers kommentierte er mit einer spitzen Bemerkung.
Auch zur AfD fand er deutliche Worte und bezeichnete die Partei als menschenverachtend. Eine politische Erziehungsrolle auf der Bühne lehnt er dennoch ab. Er stellte klar, dass er nicht der Beauftragte für politische Bildung sei und seine Auftritte nicht als politischen Unterricht verstehe.
Torsten Sträter: Tour durch Deutschland und neues Buch
Beruflich ist Sträter 2026 wieder voll im Einsatz. Er tourt derzeit mit seinem Live-Programm „Die Zyklopen von St. Tropez“ durch Deutschland. Parallel erschien sein neues Buch „Mach mal das große Leselicht an“. Damit knüpft er direkt an seine Rückkehr auf die Bühne an.
Gesundheitliche Themen bleiben zwar Teil seiner öffentlichen Gespräche, doch sein Fokus liegt wieder klar auf der Arbeit. Zwischen Lesungen, Auftritten und Interviews zeigt sich, dass der Comedian nach den vergangenen Monaten wieder regelmäßig präsent ist.