Serien wie „Das Erbe der Guldenburgs“ machten Christiane Hörbiger zur Legende. Doch leider starb die Schauspielerin 2022 im Alter von 84 Jahren. Wir blicken zurück.
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Mit Christiane Hörbiger starb am 30. November 2022 eine der prägenden deutschsprachigen Schauspielerinnen. Sie wurde 84 Jahre alt und lebte in ihren letzten Jahren in Baden bei Wien. Die Grimme-Preisträgerin stammte aus einer der bekanntesten Schauspielerfamilien im deutschen Sprachraum und blieb bis ins hohe Alter vor der Kamera aktiv.
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Die offizielle Todesursache der Schauspielerin wurde nicht bekannt gegeben. Doch zuvor musste Christiane Hörbiger in ihrem Leben einige schwere Schicksalsschläge verkraften, die sie offenbar nie ganz überwinden konnte.
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Die Schauspielerin lebte zuletzt in der Nähe von Wien und hielt sich auch gern am Wolfgangsee auf. Dort zog sie sich zurück und sprach über ein ruhigeres Leben. „Ich mag die Sonne und meine beiden Mops-Hunde – und mehr brauche ich nicht zum Glücklichsein“, sagte sie laut t-online.
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Einen neuen Mann ließ sie nach dem Tod ihres Partners Gerhard Tötschinger nicht mehr in ihr Leben. Stattdessen standen ihr Zuhause, ihre Hunde und vertraute Orte im Mittelpunkt. Hörbiger blickte ihrem eigenen Tod mit Hoffnung entgegen und sprach davon, ihre Lieben eines Tages wiedersehen zu wollen, so t-online.
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Ihr Liebesleben war von zwei schweren Schicksalsschlägen geprägt. 1978 starb ihr zweiter Mann Rolf R. Bigler, der Vater ihres Sohnes Sascha, im Alter von 48 Jahren an einem Herzinfarkt. Der gemeinsame Sohn war damals zehn Jahre alt.
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Später fand sie in dem Wiener Regisseur und Autor Gerhard Tötschinger einen neuen Lebensgefährten. Mit ihm war sie über drei Jahrzehnte verbunden. Sechs Tage vor der geplanten Hochzeit starb Tötschinger 2016 an einer Lungenembolie. Gegenüber B.Z. offenbarte sie später, dass sie den Verlust nie verkraftet hat: „Die Zeit heilt alle Wunden? Das stimmt nicht.“
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Geboren wurde Christiane Hörbiger 1938 in Wien als mittleres Kind des Schauspielerehepaars Attila Hörbiger und Paula Wessely. Auch ihre Schwestern Maresa Hörbiger und Elisabeth Orth wurden Schauspielerinnen. Früh stand sie als Recha in Lessings „Nathan der Weise“ auf der Bühne des Wiener Burgtheaters.
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Danach arbeitete sie an Theatern in Heidelberg und Zürich weiter an ihrer Laufbahn. Ihr endgültiger Durchbruch im Fernsehen kam dann in den 80ern, mit einer Rolle, die noch heute im Kopf vieler TV-Zuschauer geblieben ist.
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In der Serie „Das Erbe der Guldenburgs“ verkörperte Christiane Hörbiger die Christine von Guldenburg. Um die Jahrtausendwende spielte sie in „Julia – Eine ungewöhnliche Frau“ eine Richterin und erreichte über fünf Staffeln ein Millionenpublikum. Viel Lob erhielt sie auch für ihre Rolle als Freya von Hepp in Helmut Dietls „Schtonk“.
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Weitere Erfolge feierte sie mit „Die Geschworenen“, „Die Gottesanbeterin“ und „Der Besuch der alten Dame“. Im Lauf ihrer Karriere erhielt sie unter anderem den Bayerischen Fernsehpreis für ihr Lebenswerk, den Karl-Valentin-Orden, den Ernst-Lubitsch-Preis und den Deutschen Fernsehpreis.
Serien wie „Das Erbe der Guldenburgs“ machten Christiane Hörbiger zur Legende. Doch leider starb die Schauspielerin 2022 im Alter von 84 Jahren. Wir blicken zurück.