Im Dschungelcamp wurde es plötzlich sehr still, als Reality-Star Hubert Fella am Lagerfeuer begann, von den schwersten Momenten seines Lebens zu erzählen. Abseits von Prüfungen und Zoff öffnete der TV-Star seine Gefühlswelt und berichtete von Menschen, die er verloren hat – Eltern, Bruder, enge Freunde. Mit leiser Stimme beschrieb er, wie ihn diese Schicksale bis heute begleiten und wie sehr sie ihn geprägt haben.
Hubert Fella spricht über Tod von Eltern, Bruder und Freunden
„Ich bin ganz ohne Eltern und ohne Bruder, bei mir sind sie alle gestorben. Alle tot. Mein bester Freund, meine beste Freundin“, sagte Hubert. Dann schilderte er eine Nacht, in der er unruhig war, nicht schlafen konnte und immer wieder wach lag. „Dann guck’ ich auf die Uhr. Es war fünf nach sieben, ich lege mich hin und schlafe noch mal ganz tief wieder ein“, erzählte er. Gegen mittags habe er dann einen Anruf bekommen: Die Schwester seiner besten Freundin Lydia teilte ihm mit, dass sie genau um diese Uhrzeit verstorben ist.
Gänsehaut-Moment am Lagerfeuer
Als Hubert diese Szene nachzeichnete, kämpfte er mit den Tränen. „‚Hubert, setz dich, die Lydia ist heute fünf nach sieben gestorben‘“, zitierte er den Anruf, der sein Leben veränderte. Dies ist nicht der einzige schwere Schlag, den Hubert im Gespräch ansprach. Er erinnerte sich an seine erste berufliche Reise nach Australien, als ihn per SMS die Nachricht erreichte: „Unser Achim hat sich das Leben genommen.“
Hubert erzählte weiter, wie tief ihn der Tod seines guten Freundes Achim bis heute trifft. „War mein bester Freund. Er ist 1999 gestorben, mit 30 damals, aber es hängt mir immer noch nach“, sagte er mit brüchiger Stimme.
Hubert verlor seine Familie
Doch nicht nur der Tod seiner besten Freunde traf Hubert schwer, auch von seinen Eltern und seinem Bruder musste er sich verabschieden. 2006 starb sein Vater, 2017 seine Mutter und bereits 1987 sein Bruder - er wurde nur 17 Jahre alt und verunglückte bei einem Moped-Unfall. Gegenüber „Bild“ offenbarte Hubert vor dem Dschungel-Einzug: „Ich habe genug Trauer hinter mir.“
Im letzten Jahr musste Hubert Fella dann auch noch den Verlust seiner Hündin Joys verkraften. „Wenn ich ins Finale komme, verbringe ich ihren ersten Todestag dort. Ich hoffe, sie schaut auf mich runter“, erklärte er der „Bild“. Trotz aller Trauer um die Todesfälle in seinem Leben hofft Hubert: „Vielleicht geht’s ihnen da, wo sie jetzt sind, sogar besser.“