Marie Nasemann (37) zeigt sich in ihrer Instagram-Story so offen wie selten. Sie teilt eine Aufnahme von der Autobahn und schreibt dazu, dass ihr diese Heimfahrt besonders schwerfällt. Nach Tagen am Gardasee ist sie erstmals ohne ihre beiden Kinder auf dem Rückweg nach Berlin. Die frühere „Germany's Next Topmodel“-Finalistin macht keinen Hehl daraus, wie sehr sie der Abschied trifft.
Auf der Autobahn: Marie Nasemann in Tränen aufgelöst
Die Bilder und Worte wirken deshalb so nahbar, weil sie einen Moment zeigen, den viele getrennt erziehende Eltern gut kennen dürften. Zu einem Foto aus dem Auto hält Marie Nasemann fest: „Erstes Mal ohne meine Kinder vom Gardasee nach Hause fahren war hart. Papa hat übernommen und ich heule mich über die Autobahn jetzt zurück nach Berlin“, so die Influencerin laut RTL.
Mehrere gebrochene Herz-Emojis unterstreichen, wie belastend dieser Moment für sie ist. Kurz darauf folgt eine weitere Story mit Urlaubsbildern. Dazu heißt es: „Das war so schön, dass ich die Zeit anhalten will.“ Gerade diese Mischung aus Abschied und Erinnerung macht deutlich, wie tief der Schmerz sitzt.
Gardasee hat für Marie Nasemann besondere Bedeutung
Der Ort ist für Marie Nasemann weit mehr als ein Ferienziel. Schon seit ihrer Kindheit verbringt sie Zeit am Gardasee und verbindet damit viele persönliche Erinnerungen. Umso schwerer dürfte der Abschied in diesem Sommer wiegen.
Auf einem geteilten Foto ist sie lachend auf einem rosafarbenen Stand-up-Paddleboard zu sehen, im Arm eines ihrer Kinder. Laut Gala hatte sie bereits 2024 erklärt, wie wichtig es für sie sei, diese eigenen Kindheitserinnerungen an Sohn und Tochter weiterzugeben.
Trennung von Sebastian Tigges veränderte den Familienalltag
Im Mai 2025 machten Marie Nasemann und Sebastian Tigges (41) ihr Ehe-Aus öffentlich. Nach fast acht Jahren Beziehung erklärten beide damals, dass ihre Versuche, die Partnerschaft zu retten, am Ende nicht ausgereicht hätten. Im Mittelpunkt stehen für sie weiterhin ihre Kinder.
2020 wurde ihr Sohn geboren, ein Jahr später folgte eine Tochter. Seit der Trennung teilen sie sich die Betreuung. Für die zweifache Mutter bedeutet dieses 50/50-Modell nicht nur neue Freiräume, sondern auch schmerzhafte Abschiede und viele erste Male, die emotional deutlich nachhallen.
Marie Nasemann sprach schon früh über die schwere Kehrseite
Schon kurz nach dem Ende der Ehe machte Marie Nasemann deutlich, wie sehr sie mit der neuen Situation ringt. Das geteilte Familienmodell habe für sie eine harte Seite, weil es sich anfühle, als würde sie wichtige Momente verpassen.
Wie Bunte berichtet, belastet sie vor allem der Gedanke, „die Hälfte des Lebens der eigenen Kinder [zu] verpassen“. Die aktuelle Rückfahrt vom Gardasee zeigt, dass dieses Gefühl noch immer präsent ist. Aus einem gewöhnlichen Reiseweg wird so ein sehr persönlicher Einschnitt voller Wehmut und Sehnsucht.