Große Sorge um TV-Star Eric Osterlund: Der Tantra-Experte aus der RTL-Sendung „Stranger Sins“ liegt nach einem schweren Reitunfall in Kapstadt auf der Intensivstation. Der Sturz vom Pferd ereignete sich bereits am 6. April und hatte dramatische Folgen. Osterlund erlitt einen Trümmerbruch des fünften Halswirbels, dabei wurde auch das Rückenmark erheblich verletzt, wie aus einem GoFundMe-Spendenaufruf hervorgeht. Seitdem kann er unterhalb der Schultern keine gezielten Bewegungen mehr ausführen. Die Nachricht trifft viele besonders hart, weil körperliche Aktivität und Ausdruck zuvor eine zentrale Rolle in seinem Leben spielten.

Eric Osterlund musste sechs Stunden operiert werden

Nach dem Unfall wurde Eric Osterlund in einer Klinik in Kapstadt sofort notoperiert. Der Eingriff dauerte rund sechs Stunden. Dabei entfernten die Ärzte den zerstörten Wirbel, um den Druck auf das Rückenmark zu senken und weitere Schäden möglichst zu verhindern. Aktuell befindet sich der Reality-Star in stabilem Zustand auf der Intensivstation. Laut t-online.de geht aus einem Spendenaufruf hervor, dass die Verletzung zu einer Querschnittslähmung geführt hat. Die medizinische Lage ist ernst, dennoch gibt es erste vorsichtige Hoffnung im weiteren Verlauf der Behandlung.

Inkomplette Verletzung gibt Hoffnung auf Genesung

Trotz der Schwere der Diagnose gibt es einen wichtigen medizinischen Aspekt, der Hoffnung macht. In dem Spendenaufruf wird betont, dass es sich um eine „inkomplette“ Rückenmarksverletzung handelt. Das bedeutet, dass das Rückenmark nicht vollständig durchtrennt wurde. „Das Wort ,inkomplett‘ ist wichtig – es bedeutet, dass sein Rückenmark nicht vollständig durchtrennt wurde und die Aussicht auf eine Genesung besteht", heißt es in dem Aufruf. Wie weit eine Erholung möglich sein wird, ist derzeit allerdings offen. Klar ist nur: Der Weg zurück dürfte lang und kräftezehrend werden.

Hohe Behandlungskosten belasten Eric Osterlund zusätzlich

Neben den gesundheitlichen Folgen kommt auf Eric Osterlund auch eine enorme finanzielle Belastung zu. Zwar besitzt er eine Reiseversicherung mit einer Deckungssumme von 250.000 US-Dollar, doch Kosten für Intensivmedizin, Operationen und einen möglichen medizinischen Rücktransport könnten einen Großteil davon aufbrauchen. Weil Osterlund selbstständig arbeitet, hat er zudem keinen Anspruch auf Krankengeld. Deshalb wurde eine Spendenkampagne gestartet, die insgesamt 500.000 Euro einbringen soll. Bereits kurz nach dem Aufruf kamen mehr als 25.000 Euro zusammen – ein Zeichen großer Anteilnahme an seinem Schicksal.