Gustl Bayrhammer eroberte die Herzen vor allem als Meister Eder in der „Pumuckl“-Serie. 1993 starb der Schauspieler mit nur 71 Jahren. Wir klären seine Todesursache.
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Viele TV-Fans kennen Gustl Bayrhammer als Meister Eder aus „Meister Eder und sein Pumuckl“. Die Rolle machte den Schauspieler für Generationen zu einem vertrauten Fernsehgesicht. Bayrhammer starb am 24. April 1993 im Alter von 71 Jahren im Schlaf in seinem Haus in Krailling an einem Herzinfarkt.
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Schon Ende der 1980er Jahre hatte er während einer Aufführung einen ersten Infarkt erlitten. Danach änderte er seinen Alltag deutlich, nahm stark ab, gab das Rauchen auf und verringerte sein Arbeitspensum. Beigesetzt wurde er auf dem Alten Friedhof in Krailling.
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Auch in der Familie blieb sein Tod ein prägendes Thema. „Vielleicht hat er sich zum Ende hin zu viel zugemutet. Vielleicht war es zu viel Aufregung. Man weiß es nicht“, sagte sein Enkel Fabian Bayrhammer laut tz.
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Sein Enkel Sebastian Bayrhammer, blickte zudem postiv auf die Zeit mit seinem Opa Gustl zurück. Er erinnerte an die Großeltern mit den Worten: „Unsere Großeltern werden uns stets in guter Erinnerung bleiben.“
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Bayrhammers engste Verbindung mit dem Publikum blieb die Figur des Schreinermeisters Eder. Zunächst sprach er die Rolle im Hörfunk als Nachfolger von Alfred Pongratz, später übernahm er sie auch in der Fernsehserie „Meister Eder und sein Pumuckl“. Gerade dadurch wurde er bei Kindern besonders beliebt.
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Darüber hinaus war seine Stimme in mehr als 30 Hörspielen, Lesungen und Unterhaltungssendungen zu hören. Dem Fernsehpublikum war er außerdem aus dem „Komödienstadel“ und dem „Königlich Bayerischen Amtsgericht“ vertraut. Seine Darstellung des Meister Eder blieb dennoch die Rolle, mit der sein Name bis heute am stärksten verbunden ist.
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Gustl Bayrhammer wurde am 12. Februar 1922 in München geboren. Obwohl er schon früh Schauspieler werden wollte, absolvierte er zunächst auf Wunsch seines Vaters eine Ausbildung zum Buchhalter. Mit 18 meldete er sich zum Militärdienst, noch während des Krieges begann er in Berlin seine Schauspielausbildung und schloss sie 1944 ab.
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Nach dem Krieg spielte er zunächst in Sigmaringen und stand dort auch mit Toni Berger auf der Bühne. Weitere Stationen führten ihn nach Tübingen, Augsburg, Karlsruhe und Salzburg, bevor er nach München zurückkehrte.
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Der große Durchbruch gelang ihm 1966 in München. Bei einem Gastspiel am Münchner Volkstheater überzeugte er Therese Giehse, die ihn dem Intendanten der Münchner Kammerspiele empfahl, wie Br berichtet. Danach spielte er in zahlreichen Stücken. Zu seinen markanten Bühnenrollen gehörte der Petrus in „Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben“, den er mehr als 700 Mal verkörperte.
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Im Fernsehen war er auch als erster Münchner „Tatort“-Kommissar Melchior Veigl in 15 Folgen zu sehen. Bayrhammer legte dabei Wert stets darauf, bayerische Figuren nicht als Klischee anzulegen.
Gustl Bayrhammer eroberte die Herzen vor allem als Meister Eder in der „Pumuckl“-Serie. 1993 starb der Schauspieler mit nur 71 Jahren. Wir klären seine Todesursache.