Unternehmerin und TV-Investorin Dagmar Wöhrl hat mit einem persönlichen Instagram-Beitrag an ihren verstorbenen Sohn Emanuel erinnert. Der Anlass ist sein Todestag, der für die 72-Jährige bis heute mit großem Schmerz verbunden ist. Seit 2017 ist sie als Investorin in der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu sehen, öffentlich wirkt sie oft zugewandt und positiv. Hinter den Kulissen begleitet sie jedoch seit vielen Jahren ein schwerer Verlust.

Dagmar Wöhrl teilt Zeilen zum Gedenktag

Zum Beitrag veröffentlichte Dagmar Wöhrl ein Schwarz-Weiß-Foto, das sie mit ihrem kleinen Sohn zeigt. Darin schreibt sie über den Moment, der ihr Leben veränderte. „Vor 25 Jahren begann die längste Nacht meines Lebens“, so Dagmar Wöhrl. Weiter beschreibt sie, dass sie sich damals nicht habe vorstellen können, wie ein einziger Augenblick alles in ein Davor und Danach teilen könne.

Erinnerungen an Emanuel bleiben für sie ganz nah

In ihrem Text schildert die Unternehmerin, wie klar einzelne Momente mit Emanuel bis heute in ihr geblieben sind. Sie erinnert sich an seinen Blick, an freche Sätze und an sein Lachen aus einem anderen Raum. Diese Bilder seien für sie zugleich nah und fern. Auch die lange Zeit ohne ihn benennt sie sehr genau mit Monaten und Tagen.

Der Unfall geschah an der Familienvilla in Nürnberg

Emanuel kam 2001 bei einem tragischen Unfall ums Leben. Der damals 13-Jährige war auf das Dach der Familienvilla in Nürnberg geklettert, verlor dort das Gleichgewicht und stürzte rund sechs Meter in die Tiefe. Dabei erlitt er schwere innere Verletzungen und mehrere Brüche. Wenig später starb er im Krankenhaus.

„Mir fehlt einfach nur mein Sohn“

Besonders nah geht vielen die direkte Ansprache an Emanuel. „Mir fehlt einfach nur mein Sohn. Mein Bub“, sagte Dagmar Wöhrl. Sie beschreibt auch, dass man zwar weitergehe, wieder lache und den Alltag bewältige, ein Teil im Herzen jedoch unverändert bleibe. Zum Schluss richtet sie noch einmal Worte an ihren Sohn und schreibt, dass sie ihn durch ihr Leben trage, in jedem Herzschlag. Der Post ist ein stilles Zeichen dafür, wie dauerhaft die Verbindung einer Mutter zu ihrem Kind sein kann.