Schauspieler Mathieu Carrière (75) erlebt eine der schwersten Phasen seines Lebens: Er hat Prostatakrebs. Öffentlich wurde die Diagnose erst jetzt durch seine Tochter, Model und Influencerin Elena Carrière. Die 29-Jährige sprach in einem Interview offen über den Gesundheitszustand ihres Vaters und darüber, wie sehr sich der frühere Dschungelcamp-Teilnehmer seit der Erkrankung verändert hat.
Statt Drama beschreibt sie eine neue Ruhe, mehr Nähe und ein tiefes Vertrauen zwischen Vater und Tochter. Gemeinsam stellen sie sich dieser Herausforderung – Seite an Seite, mit viel Offenheit und emotionaler Verbundenheit.
Elena Carrière spricht über Mathieus Prostatakrebs
In einem Gespräch mit dem Magazin Bunte, schildert Elena, wie sehr die Diagnose den Charakter ihres Vaters beeinflusst hat. „Mein Papa ist sehr viel ruhiger und zugewandter geworden, seit er an Prostatakrebs erkrankt ist. Er ist richtig altersmilde“, so die 29-Jährige. Früher als streitbar und kantig beschrieben, wirkt der 75-Jährige in ihrem Bericht nun besonnener und weicher.
Für Elena ist diese Entwicklung ein emotionaler Wendepunkt: Die Krankheit habe ihren Vater nicht nur körperlich getroffen, sondern auch innerlich verändert – und die Beziehung der beiden noch intensiver gemacht.
Vater und Tochter gehen den Krankheitsweg gemeinsam
Wie Bild berichtet, hält Elena viele medizinische Details bewusst zurück. Seit wann genau Mathieu von seiner Erkrankung weiß, welche Therapien er erhält und wie der aktuelle Stand ist, möchte sie nicht öffentlich machen. Klar ist für sie jedoch, dass sie diesen Weg nicht getrennt voneinander gehen.
Vater und Tochter stehen sich sehr nahe, sprechen offen miteinander und versuchen, die schwere Zeit gemeinsam zu tragen. Für Elena ist Mathieu seit Jahren nicht nur Vaterfigur, sondern auch engster Vertrauter. Gerade jetzt, inmitten der Krebsdiagnose, stützt sie ihn emotional – und er gibt ihr im Gegenzug Halt und Weisheit.
Gelassenheit bei Begegnung mit Elenas Freund Nick Mulder
Ein Schlüsselmoment für Elena war das erste Treffen zwischen Mathieu und ihrem Freund Nick Mulder. Laut RTL zeigte sich dort, wie sehr der 75-Jährige an Gelassenheit gewonnen hat. Statt kritischer Distanz sei sofort eine warme, entspannte Atmosphäre entstanden. Die beiden Männer sollen sich auf Anhieb verstanden haben und teilen inzwischen sogar ein gemeinsames Hobby: Schach.
Diese ruhigen Stunden am Brett sind für Mathieu offenbar eine willkommene Ablenkung vom Krankheitsalltag. Für Elena ist es tröstlich zu sehen, wie harmonisch ihr Partner und ihr Vater miteinander umgehen.
Offene Worte über Angst vor dem Älterwerden des Vaters
In einem früheren Gespräch, auf das Bild verweist, sprach Elena bereits über ihre Angst vor dem Älterwerden ihres Vaters. Die aktuelle Diagnose verschärft diese Sorgen, doch sie versucht, den Fokus auf die gemeinsame Zeit zu legen. Statt sich in Spekulationen über Prognosen zu verlieren, setzt sie auf Nähe, Gespräche und bewusste Momente mit Mathieu.
Ihre Offenheit über die familiäre Situation macht deutlich, wie sehr Krebs nicht nur den Betroffenen, sondern das gesamte Umfeld trifft. Zugleich zeigt ihre Haltung, dass Liebe, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung in solchen Zeiten zu einer wichtigen Kraftquelle werden können.