Schauspielerin Jane Seymour scheint dem Alter ein Schnippchen zu schlagen. In einem Interview erzählte die 75-Jährige, dass sie sich innerlich deutlich jünger fühlt, als es ihre Geburtsurkunde vermuten lässt.

„Ich muss morgens aufwachen und mich daran erinnern, wie alt ich bin, denn in mir drin würde ich sagen, ich fühle mich immer noch wie etwa 40 oder 50“, so Seymour gegenüber „People“. Sie frage sich, wohin all die Zeit verschwunden sei – ihre Energie aber sei noch immer die einer 40-Jährigen.

Jane Seymour über Energie und lange Drehtage

Die „Dr. Quinn“-Darstellerin arbeitet weiterhin in einem Tempo, das viele Jüngere erstaunen dürfte. „Ich arbeite 12- bis 14-Stunden-Tage am Set und halte mit allen mit“, erklärte sie. Texttafeln brauche sie nicht, sie lerne „Seite um Seite“ und habe „eine Menge Energie“.

Laut „People“ führt Seymour das vor allem auf ihre Leidenschaft für den Beruf zurück: Sie höre nicht auf zu arbeiten und fordere sich ständig neu heraus, weil sie liebe, was sie tue. Diese Haltung sei für sie ein Schlüssel, um sich jung und lebendig zu fühlen.

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So sieht Jane Seymour heute aus.

Familie hält Jane Seymour jung

Neben der Arbeit spielt ihre Familie eine zentrale Rolle. Seymour ist Mutter erwachsener Kinder und Großmutter – und fühlt sich dennoch mitten im Leben. Einige ihrer Kinder seien Anfang 40, erzählt sie, und sie sei Teil deren Freundeskreise.

„Ich bin in meinem echten Leben nie in die Schublade gesteckt worden: ‚Jetzt bist du älter, jetzt triffst du dich nur noch mit Leuten, die die ganze Zeit Golf spielen‘“, sagte sie. Ganz im Gegenteil: Sie bewege sich selbstverständlich zwischen den Generationen und erlebe ihren Alltag dadurch dynamisch und nah an jüngeren Menschen.

„Posterfigur für das Leben nach 70“

Seymour erzählt, sie bekomme ständig Rückmeldungen von Fans, die sich von ihrer Lebensfreude inspirieren lassen. „Ich bin irgendwie so etwas wie eine Posterfigur dafür geworden, dass es ein Leben nach 70 gibt“, erklärte sie.

Wenn sie das Wort 70 höre, passe das nicht zu ihrem Gefühl: Sie denke an ihre Mutter, die mit 50 als „mittleren Alters“ galt. Sie selbst empfinde sich nicht so. Stattdessen fühle sie sich „sehr energiegeladen“, arbeite oft länger und härter als jüngere Kolleginnen und Kollegen am Set und genieße das. Außerdem sei sie heute „viel offener“ und weniger festgefahren – eine Haltung, die sie jung im Kopf hält.