Die Trauer um Dolly Parton ist groß: Die US-Countrysängerin starb im Alter von 80 Jahren. Ihre Familie machte die Nachricht am Dienstag mit einem Video in den sozialen Medien öffentlich. Kurz darauf folgte auch die Mitteilung zur Todesursache. Ein Sprecher erklärte, dass die Musikerin im Vanderbilt-Ingram Cancer Center in Nashville im Kreis ihrer Angehörigen gestorben sei. Damit steht nun fest, woran die vielfach ausgezeichnete Künstlerin starb, die über Jahrzehnte mit Liedern wie „Jolene“ und „I Will Always Love You“ weltweit Erfolge feierte.
Pressesprecher nennt Krebs als Todesursache
Laut Bild teilte Pressesprecher Marcel Pariseau in einer Erklärung mit: „Nach einem mutigen, kurzen Kampf gegen den Krebs ist Dolly heute aus dem irdischen Leben geschieden.“ Weiter hieß es, sie sei im Kreis ihrer Familie gestorben. Zuvor hatte ihr Neffe Bryan Seaver den Tod bereits in einem Video im Namen der Familie bestätigt. Auf Wunsch der Sängerin soll es eine kleine Trauerfeier im engsten Kreis geben. Fans wurden gebeten, in den sozialen Medien Abschied zu nehmen.
Bryan Seaver sprach im Namen der Familie
Bryan Seaver, Neffe der Sängerin und langjähriger Sicherheitschef, trat in einem rund zweiminütigen Video an die Öffentlichkeit. Darin sagte er, seine Tante habe ihn schon Jahre vor ihrem Tod darum gebeten. „Dolly hat im Licht gelebt“, sagte er. Er erklärte außerdem, sie habe für Generationen von Musikerinnen und Musikern sowie für Träumer aus vielen Lebensbereichen Türen geöffnet. Unter dem Video sammelten sich binnen kurzer Zeit mehr als 100.000 Kommentare mit Beileidsbekundungen.
Gesundheitsprobleme und abgesagte Las-Vegas-Konzerte
In den vergangenen Monaten hatte die Sängerin mehrfach über gesundheitliche Probleme gesprochen. Eine geplante Konzertreihe in Las Vegas wurde erst verschoben und später abgesagt. Genannt wurden unter anderem Beschwerden mit dem Immun- und Verdauungssystem sowie Nierensteine. Kurz vor ihrem Tod sagte sie im Gespräch mit „People“, sie habe sich während der Pflege ihres Mannes nicht ausreichend um die eigene Gesundheit gekümmert. Außerdem sprach sie von Schwindel und Flüssigkeitsmangel. Erst wenige Tage vor ihrem Tod war sie in die Krebsklinik eingeliefert worden.
Weltweite Reaktionen nach dem Tod der Sängerin
Auch international löste die Nachricht große Anteilnahme aus. US-Präsident Donald Trump ordnete an, die amerikanischen Flaggen für eine Woche auf halbmast zu setzen. Er nannte ihren Tod einen Verlust für Millionen Menschen und verabschiedete sie mit den Worten „Ruhe in Frieden, Dolly!“. Schauspielerin Jane Fonda schrieb auf Instagram, sie sei „am Boden zerstört“. Erst im März 2025 war Partons Ehemann Carl Dean im Alter von 82 Jahren gestorben. Die Sängerin hatte damals an die mehr als 60 gemeinsamen Jahre erinnert.