• Home
  • Stars
  • Die Vengaboys heute: „Das hat uns geholfen, nicht verrückt zu werden“

Die Vengaboys heute: „Das hat uns geholfen, nicht verrückt zu werden“

Die Vengaboys stehen auch heute noch regelmäßig auf der Bühne

15. Juli 2019 - 20:00 Uhr / Tina Männling

Die Vengaboys feierten vor 20 Jahren ihren großen Durchbruch. Die Eurodance-Band ist auch heute noch erfolgreich und tourt nicht nur durch Europa. Wie sich die Auftritte für die Bandmitglieder verändert haben und ob die Band schon ans Aufhören denkt, verrieten die Vengaboys im Interview mit „Promipool“.

Die Vengaboys sind DIE Eurodance-Band der Neunziger und frühen 2000er. Mit Hits wie „We’re Going to Ibiza!“ wurde die Band bestehend aus Cowboy Donny (Donny Latupeirissa), Captain Kim (Kim Sasabone, 43), Sailor Robin (Robin Pors, 41) und D-Nice (Denise van Rijswijk, 40) auf der ganzen Welt bekannt.  

In den 2000ern waren die Vengaboys richtig erfolgreich

Die Vengaboys: Das machen sie heute

Doch wie steht es eigentlich heute, 20 Jahre nach dem ersten großen Erfolg, um die Band? Im Interview mit „Promipool“ erzählten die Mitglieder, was sich in den letzten Jahren verändert hat und wann sie mit den Konzerten aufhören würden.  

„Promipool“: Hallo Vengaboys, hättet ihr gedacht, dass ihr 20 Jahre nach eurem ersten Hit noch so erfolgreich sein würdet?  

Cowboy Donny: Es ist wirklich verrückt. Auch wenn mittlerweile 20 Jahre vergangen sind, fühlt es sich für uns so an, als wären es gerade einmal fünf Jahre gewesen. Es heißt ja: „Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man Spaß hat.“ Das stimmt bei uns wirklich.  

Wie hat es sich für euch angefühlt, in den neunziger Jahren Teil der Vengaboys zu sein? 

Captain Kim: Es war wie die krasseste Achterbahn der Welt! Wenn wir an diese Zeit zurückdenken, dann lachen wir uns kaputt. Wenn man in den Charts ist, kommt man in viele verrückte Situationen. Wir haben aber beschlossen, unsere Bekanntheit nicht zu ernst zu nehmen. Das hat uns geholfen, nicht verrückt zu werden.   

Hat sich eure Fangemeinde in den letzten Jahren verändert? 

Cowboy Donny: Durch YouTube, Spotify und andere Künstler, die unsere Musik teilen, haben wir ein ganz neues Publikum bekommen. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie cool das ist, Leute verschiedener Altersgruppen bei unseren Konzerten zusammen feiern zu sehen.    

Haben sich eure Konzerte in den letzten 20 Jahren verändert? 

Captain Kim: Bei einer so langen Karriere kann es passieren, dass man auf der Bühne zu einem Roboter wird. Aber wir spielen jedes Konzert als wäre es unser letztes. Wir denken, wenn jemand sich die Zeit nimmt, ein Ticket kauft und zu unserer Show kommt, dann hat derjenige ein tolles Konzert verdient. Wir sind eine große Familie. Auf der Bühne zusammen mit dem Publikum eine große Party zu veranstalten, das ist das beste Gefühl der Welt. 

Denkt ihr schon ans Aufhören? 

Cowboy Donny: Sollte es uns irgendwann mal keinen Spaß mehr machen, würden wir natürlich mit dem Touren aufhören. Allerdings lieben wir es, Konzerte zu geben. 

Was sind eure Wünsche für die nächsten Jahre? 

Cowboy Donny: Zuletzt waren wir in Großbritannien und Australien auf großer Stadium-Tournee. Wir würden auch mal gerne in Deutschland Konzerte geben. Es macht so viel Spaß, dort zu singen, allerdings haben wir im Moment kaum Zeit. Außerdem würden wir auch gerne einmal mit einem coolen deutschen Musiker einen Après-Ski-Song auf Deutsch und Englisch aufnehmen.

Vielen Dank für das Gespräch!