Der Tod von Remo Aimé Pollert hat Diana Körner und ihre Familie schwer getroffen. Der 19-Jährige wurde am 9. Mai leblos in der Isar gefunden, nachdem er zuvor mit Freunden einen Geburtstag in einem Club auf der Münchner Museumsinsel gefeiert haben soll. Die Obduktion ergab, dass er ertrunken ist, die genauen Umstände sind weiter unklar.
Nun zeigte sich die Schauspielerin erstmals wieder bei einem öffentlichen Termin in München. Dort sprach sie offen darüber, wie tief der Verlust sitzt und warum sie ihre Trauer nicht in der Öffentlichkeit ausbreiten möchte.
Diana Körner spricht von „unermesslichem Verlust“
Am Rande des Friedenspreises des Deutschen Films fand Diana Körner deutliche Worte. „Das ist ein unermesslicher Verlust”, sagte die 81-Jährige gegenüber RTL. Zugleich machte sie klar, dass es Grenzen gibt, wenn es um so persönliche Gefühle geht. „Das ist ein solches Unglück, dass man darüber eigentlich gar nicht reden kann”, so die Schauspielerin.
Besonders wichtig sei ihr dabei, Trauer nicht mit Fremden oder vor Kameras zu verhandeln. Weiter machte sie klar: „Und ansonsten, wenn Sie mich fragen, wie es mir geht: Mir geht es gut. Und alles andere, das muss man mit sich klären und nicht mit der Umwelt und nicht mit anderen und nicht mit Fremden. Und insofern geht es mir gut.“
Ende Mai verabschiedete sich die Familie bei einer Trauerfeier von dem 19-Jährigen. Für seine Mutter Lara Joy Körner und Großmutter Diana Körner kam zu dem privaten Verlust hinzu, dass der Fall auch öffentlich große Aufmerksamkeit erhielt.
Diana Körner betont den eigenen Umgang mit Trauer
Auch darüber, wie ihre Familie mit dem Verlust umgeht, sprach die Darstellerin: „Jeder hilft sich selber. Wir helfen uns alle selber und jeder hat eine andere Möglichkeit und einen anderen Umgang mit dieser Situation.“
Diana Körner bewies mit ihren Worten große Stärle: „Wir müssen es gut meistern und machen. Es bleibt doch gar nichts anderes übrig.” Die Schauspielerin, die vielen auch aus „Liebling Kreuzberg” in Erinnerung ist, zeigte damit vor allem eines: Haltung in einer Zeit tiefster persönlicher Trauer: „Das ist die Normalität, das ist das Leben. Und das Leben geht weiter“, erklärte sie.