Reality-TV-Darstellerin Danni Büchner hat über eine frühere Beziehung gesprochen, in der sie nach eigenen Angaben über Jahre Gewalt erlebte. Sie schilderte, dass es zunächst mit emotionaler und verbaler Abwertung begonnen habe. Später seien Beleidigungen, Unterstellungen und ständiges Herabsetzen hinzugekommen. „Es begann mit emotionaler und verbaler Gewalt. Er wurde mir gegenüber laut und unverschämt. Dann folgten Beleidigungen, Unterstellungen und ständiges Runtermachen. Er hat versucht, mir einzureden, ich sei nichts wert“, so Danni Büchner laut RTL. Die 48-Jährige berichtete außerdem, dass sie zeitweise selbst geglaubt habe, die Schuld liege bei ihr.

Danni Büchner schilderte einen Übergriff am Sonntagmorgen

Besonders präsent ist für sie ein Sonntagmorgen um acht Uhr. Damals habe ihre Tochter noch geschlafen, als es erneut zum Streit mit dem damaligen Partner gekommen sei. Büchner erinnerte sich an Unterstellungen und Vorwürfe, die immer heftiger geworden seien. Schließlich sei die Situation eskaliert.

„Er zog an meinen Haaren, schlug mir mit der flachen Hand direkt ins Gesicht“, so Danni. Danach habe sie unter Schock gestanden, ihre Tochter geweckt und nur noch die Wohnung verlassen wollen. Das Kind habe ihr verletztes Gesicht gesehen, während sie vor Tränen kaum habe sprechen können.

Anzeige wurde zurückgezogen

Die TV-Auswanderin sagte, wie schwer der Ausstieg aus einer solchen Beziehung gewesen sei. Sie blieb nach ihren Angaben mehrere Jahre bei dem Mann, obwohl sie Angst und Scham empfand und auf eine Veränderung hoffte.

Einmal zeigte sie ihn an, zog die Anzeige aber wenige Tage später zurück. Sie begründete das damit, dass sie gefürchtet habe, ihn sonst endgültig zu verlieren. Nach dem Übergriff habe der Ex-Partner sie wochenlang blockiert. Als er sich später wieder gemeldet habe, habe er laut ihrer Darstellung die Tat heruntergespielt und ihr die Verantwortung zugeschoben.

Gewalt prägte auch ihre Kindheit

Über die Identität des Mannes sprach Büchner nicht. Die gewalttätige Beziehung erlebte sie nach dem Tod ihres Ehemannes Jens Büchner, der 2018 im Alter von 49 Jahren starb. Gewalt kannte sie nach eigenen Angaben jedoch schon aus der Kindheit. Ihre Mutter sei geschlagen worden, die Familie habe zeitweise in einem Frauenhaus gelebt.

Bereits 2017 hatte sie zudem öffentlich gemacht, dass sie in einer früheren Partnerschaft Opfer von Gewalt geworden war. Erst später begann sie, sich intensiver mit ihrer Vergangenheit und ihrer eigenen Wut auseinanderzusetzen.

ARD-Format startet im November

Einen weiteren Anstoß gab ihr nach eigener Aussage der Film „Nur noch ein einziges Mal“, der das Thema Gewalt in Beziehungen behandelt. Auch ihre fünf Kinder hätten sie dazu ermutigt, genauer hinzusehen.

In der neuen ARD-Sendung „Vibes – Find Your Fire!“ setzt sie sich nun mit diesen Erfahrungen auseinander. Das Format wird von Motsi Mabuse moderiert und startet am 5. November in der ARD-Mediathek. Dort arbeitet Büchner mit psychologischer Unterstützung daran, ihre Wut besser zu verstehen und wieder Nähe zuzulassen.

Quellen: RTL, Bild, KI-unterstützt