Christina Hänni ist zwar 2026 nicht bei „Let’s Dance“ auf dem Parkett zu sehen, doch in den sozialen Netzwerken steht sie trotzdem im Mittelpunkt. Auslöser waren Urlaubsfotos im Bikini, unter denen Nutzer ihren Körper kommentierten und sogar fragten, ob sie schwanger sei. Die Profitänzerin reagierte darauf mit einem sehr persönlichen Beitrag. Darin macht sie klar, dass sie ihren Körper heute bewusst zeigt und sich nicht mehr über fremde Urteile definieren will. Ihre Botschaft richtet sich gegen Bodyshaming und gegen die schnelle Bewertung weiblicher Körper im Netz.
Christina Hänni wehrt sich gegen Kommentare zu ihrem Gewicht
In ihrem Post schreibt die 36-Jährige: „Ich bin verdammt stolz auf meine Entwicklung und deswegen zeige ich meinen Körper gerne“, so Christina Hänni. Sie erklärt außerdem, dass sie aktuell 57 Kilo wiege und so muskulös sei wie nie zuvor. Trotzdem werde in den Kommentaren über eine mögliche Schwangerschaft spekuliert. Für die Tänzerin ist das ein Anlass, ihre Geschichte offen zu erzählen. Sie zeigt Fotos aus mehreren Lebensphasen und macht deutlich, wie wenig Zahlen auf der Waage über Wohlbefinden, Stärke oder Selbstwert aussagen.
Christina Hänni schildert Jahre voller Scham und Druck
Die Bilderreise durch ihre Vergangenheit beginnt mit ihrer Zeit als Turniertänzerin. Damals habe sie 49 Kilo gewogen und sei dennoch als kurvig bezeichnet worden. Später, in ihrem ersten Jahr bei der RTL-Show, habe sie sich mit 52 Kilo für ihre Hüften geschämt. 2019 folgte laut ihren Schilderungen ein besonders schwerer Abschnitt: Nach Trennung, emotionalem Stress und Krankheit habe sie sich auf 50 Kilo heruntergehungert. Gerade in dieser Phase bekam sie nach eigener Aussage besonders viele Komplimente für ihre Figur, obwohl es ihr hinter verschlossenen Türen sehr schlecht ging.
Schwangerschaft und Rückkehr zur Show hinterließen Narben
2020 lernte Christina Hänni ihren heutigen Ehemann Luca Hänni kennen. Die Liebe habe sie geheilt, beschreibt sie selbst. Doch das Thema Gewicht blieb präsent. 2023 wollte sie mit strenger Diät noch einmal angreifen, später wurde sie Mutter. Mit 70 Kilo habe sie sich „wie eine Göttin gefühlt“, sagte Christina Hänni. Gleichzeitig betont sie, dass Bodyshaming in der Schwangerschaft emotionale Narben hinterlassen habe. Auch nach der Geburt ihrer Tochter im Juni 2024 rissen die Kommentare nicht ab, obwohl sie für ihr TV-Comeback rasch wieder abnahm.
Christina Hänni setzt heute auf Stärke statt Zielgewicht
Inzwischen hat die Tänzerin nach eigenen Worten einen anderen Umgang mit ihrem Körper gefunden. Sie spricht von vielen Gesprächen mit anderen Profis und ihrer Familie, außerdem helfen ihr regelmäßige Pausen von Social Media. Hungern für bestimmte Zahlen komme für sie nicht mehr infrage. Sport betreibt sie heute mit einem anderen Ziel: Sie will stark sein, nicht möglichst leicht. Damit verbindet sie auch eine klare Botschaft an andere Frauen. Kilos, Bilder und Kommentare sagen nichts über den inneren Zustand eines Menschen aus. Genau diese Realität will Christina Hänni nun öffentlich sichtbar machen.