Trauer um Filmstar Donald Gibb (†71): Der US-Schauspieler, der mit Filmen wie „Bloodsport“ und der „Die Rache der Eierköpfe“-Reihe Kultstatus erreichte, ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Wie „TMZ“ berichtet, starb Gibb am Abend des 12. Mai 2026 in seinem Haus in Texas im Kreis seiner Familie.

Tragischer Abschied: Donald Gibb starb im Kreis seiner Familie

Sein Sohn Travis erklärte dem Portal, dass der Tod nach längeren gesundheitlichen Problemen eingetreten sei. Gibb galt über Jahrzehnte als markante Leinwandfigur, die mit imposanter Statur, rauem Auftreten und komödiantischem Gespür in Erinnerung blieb.

Nach Angaben der Familie war Donald Gibb in seinen letzten Momenten von seinen Kindern und weiteren Angehörigen umgeben. Die genaue Erkrankung wurde nicht öffentlich gemacht, jedoch hieß es, dass der Schauspieler schon seit längerer Zeit gesundheitlich angeschlagen gewesen sei.

Die Angehörigen baten zugleich um Gebete und Privatsphäre. Besonders sein Sohn fand persönliche Worte zum Abschied. „Mit schwerem Herzen geben wir den Tod von Donald Gibb bekannt“, sagte Travis gegenüber „TMZ“. In der Erklärung würdigte die Familie ihn als liebevollen Vater, Großvater, Bruder, Onkel, Freund und Schauspieler.

Als „Ogre“ wurde Donald Gibb für viele zum Kultgesicht

Seinen größten Wiedererkennungswert hatte Gibb als „Ogre“ in der Filmreihe „Die Rache der Eierköpfe“. Die Figur war einschüchternd, zugleich aber mit einer eigentümlichen Komik angelegt, die sich tief in die Popkultur der 80er-Jahre eingebrannt hat. Viele Zuschauer verbanden mit ihm genau diese Mischung aus Härte und Humor.

Auch abseits dieser Rolle blieb er ein gefragter Darsteller für kernige Figuren. Seine kräftige Erscheinung machte ihn zur idealen Besetzung für Charaktere, die körperliche Präsenz ausstrahlen sollten, ohne dabei eindimensional zu wirken.

„Bloodsport“ machte Gibb weltweit berühmt

Einem noch breiteren Publikum wurde Donald Gibb durch „Bloodsport“ bekannt. In dem Actionfilm von 1988 spielte er an der Seite von Jean-Claude van Damme und festigte damit seinen Platz im Genre-Kino.

Dazu kamen Auftritte in „Conan der Barbar“, „Die Supertrottel“, „American Tigers“, „Auf der Jagd“, „U.S. Marshals“ und später auch „Hancock“ mit Will Smith. Gibb war zudem in vielen beliebten Serien zu sehen, darunter „Das A-Team“, „Knight Rider“, „MacGyver“, „Magnum“, „Akte X“ und „Renegade“.

Letzter Filmauftritt lag bereits Jahre zurück

Zuletzt stand Donald Gibb 2008 für „Hancock“ vor der Kamera. Danach wurde es beruflich ruhiger um den Schauspieler, dessen Karriere vor allem von Nebenrollen mit hohem Wiedererkennungswert geprägt war. Kollegen und Fans schätzten auch seine freundliche Art abseits des Rampenlichts.

Die Familie betonte, dass er seinen Glauben, seine Freunde und seine Unterstützer von Herzen geliebt habe. Mit Donald Gibb verliert Hollywood ein Gesicht, das viele Filmfans sofort mit den 80ern und 90ern verbinden.