Schauspieler John Ashton, der als Detective Sergeant John Taggart an der Seite von Eddie Murphy in den „Beverly Hills Cop“-Filmen Kultstatus erreichte, ist am 26. September 2024 im Alter von 76 Jahren gestorben.
John Ashton Todesursache
Sein Manager bestätigte damals, dass John Ashton nach einer langen Krebserkrankung friedlich eingeschlafen sei. In einem Statement seiner Angehörigen wird Ashton als liebevoller Ehemann, Vater, Großvater und Bruder beschrieben, dessen Verlust tief schmerzt. Familie und Freunde betonen, dass sein Einfluss weit über seine Filmrollen hinausreichte und in ihren Erinnerungen lebendig bleiben soll. Ashton hinterließ seine Ehefrau Robin Hoye, mit der er 24 Jahre verheiratet war, seine Kinder Michelle Ashton und Michael Thomas Ashton, seine Stiefkinder Courtney Donovan, Lindsay Curcio und Ashley Hoye sowie Enkel Henry.
John Ashton: Karriereweg vom Theaterstudenten zum Filmprofi
John Ashton wurde 1948 in Springfield, Massachusetts, geboren. Nach zwei Jahren am Defiance College in Ohio wechselte er an die University of Southern California, wo er seinen Abschluss in Theaterwissenschaften machte. Schon früh zog es ihn vor die Kamera: Erste Filmrollen erhielt er in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren, darunter „An Eye for an Eye“ (1973), „Breaking Away“ (1979) und „Borderline“ (1980). In Produktionen wie „Honky Tonk Freeway“ (1981), „Last Resort“ (1986) und „King Kong Lives“ (1986) schärfte er sein Profil als Charakterdarsteller. Laut People Magazine legte Ashton damit das Fundament für eine jahrzehntelange Karriere in Hollywood.
Kultrolle als Taggart in „Beverly Hills Cop“-Reihe
Den großen Durchbruch erlebte der Schauspieler 1984 mit der Actionkomödie „Beverly Hills Cop“. An der Seite von Eddie Murphy und Judge Reinhold verkörperte Ashton den grummeligen, aber loyalen Sergeant Taggart – eine Figur, die schnell Kultstatus erlangte. Er kehrte 1987 für „Beverly Hills Cop II“ zurück und war zuletzt 2024 im Netflix-Film „Beverly Hills Cop: Axel F“ erneut in seiner Paraderolle zu sehen.
Vielseitige Filmrollen von „Midnight Run“ bis „Gone Baby Gone“
Neben der Cop-Reihe arbeitete John Ashton mit einigen der renommiertesten Namen Hollywoods. In der John-Hughes-Produktion „Some Kind of Wonderful“ (1987) spielte er den Vater von Eric Stoltz’ Figur, ein Jahr später war er in „She’s Having a Baby“ zu sehen. 1988 trat er in „Midnight Run“ als rivalisierender Kopfgeldjäger an der Seite von Robert De Niro auf. Häufig wurde Ashton als Autoritätsfigur besetzt: Er spielte etwa Parkranger Douglas Pine in „Meet the Deedles“ (1996), einen brutalen Gefängniswärter in „Instinct“ (1999) sowie Detective Nick Poole in Ben Afflecks Krimi „Gone Baby Gone“ (2007). Weitere Stationen waren „Curly Sue“ (1991), „Little Big League“ (1994), „Middle Men“ (2009) und „Once Upon a River“ (2019).