Moderatorin Alina Merkau hat mit ihrer Familie Berlin vorübergehend den Rücken gekehrt und lebt seit Monaten auf Ibiza. Die TV-Gesichter des „SAT.1-Frühstücksfernsehen“ hatte den Schritt schon länger geplant, doch erst im Alltag auf der Insel wurde klar, wie groß die Umstellung tatsächlich ist.

Zwischen Schule, Kita, Pendeln und Familienleben entstand für die 39-Jährige ein ganz neuer Rhythmus. Im Podcast mit Ehemann Rael Hoffmann berichtet sie inzwischen deutlich offener darüber, was der Umzug mit ihr gemacht hat – und warum die Rückkehr nach Deutschland nicht mehr ganz so selbstverständlich klingt wie zu Beginn.

Alina Merkau spricht offen über ihre Rückkehr

Zu Beginn sei für die Familie klar gewesen, dass sie nach dem Jahr wieder nach Deutschland zurückkehrt. Inzwischen klingt das bei Alina Merkau deutlich vorsichtiger. „Am Anfang war es noch: Wir kommen auf jeden Fall zurück“, sagte Alina Merkau bei „Off Air - ganz privat: Mit Alina Merkau". Heute sei die Haltung eher gelassener, weil das Leben auf der Insel vieles verändert habe.

Trotzdem stellte sie auch klar, dass die Familie im August wieder nach Berlin zurückkehren will. Ganz einfach sei die Lage dennoch nicht: Ein dauerhafter Wechsel ins Ausland müsse finanziell und organisatorisch sehr genau geplant werden, zumal die Familie in Deutschland auch unternehmerisch gebunden ist.

Alina Merkau nennt Geld und Firma als Hürden

Neben den emotionalen Fragen spielen vor allem praktische Punkte eine große Rolle. Merkau erklärt, dass ein solcher Schritt teuer sei und nicht nur den eigentlichen Umzug betreffe. Wohnungsauflösung, neue Abläufe und das Verlegen eines kompletten Lebensmittelpunkts seien eine enorme Aufgabe.

Hinzu komme, dass sie gemeinsam mit ihrem Mann ein Unternehmen in Deutschland führt. Gerade deshalb sei ein Auswandern steuerlich kompliziert.

Gleichzeitig habe das Jahr auf Ibiza der Familie gezeigt, dass ein anderes Leben grundsätzlich funktionieren kann. Dieses Gefühl, irgendwo neu anzukommen und sich dort wohlzufühlen, scheint für die Moderatorin ein wichtiger Teil ihrer weiteren Überlegungen zu sein.

Alina Merkau zieht nach Monaten auf Ibiza Bilanz

Schon nach den ersten Monaten hatte die Zweifach-Mutter beschrieben, wie sehr sich Alltag und Wahrnehmung verändern. Nicht große Dramen, sondern kleine Dinge fehlten plötzlich: Badutensilien, gewohnte Abläufe, das Gefühl eines vollständig eingerichteten Zuhauses. Nach und nach wurde die neue Umgebung jedoch vertrauter.

Ibiza sei „wahnsinnig muckelig“, sagte Alina Merkau. Auch die Integration der Familie lief offenbar gut. Die Kinder hatten sich auf das Jahr gefreut, und vor allem sprachliche Vorbereitung aus Kita und Schule half beim Ankommen. Innerhalb der Familie gibt es regelmäßig einen „Gefühls-Check“, damit alle offen sagen können, wie es ihnen mit dem neuen Leben geht.

SAT.1-Job bleibt trotz Insel-Alltag bestehen

Trotz des Umzugs hat Merkau ihren Platz im „SAT.1-Frühstücksfernsehen“ nicht aufgegeben. Sie pendelt weiterhin nach Berlin, wenn auch seltener als früher. Genau dieser Spagat brachte ihr auch Kritik ein, vor allem wegen der Flüge und des ökologischen Fußabdrucks. Für die Moderatorin steht jedoch fest, dass sie ihren Beruf liebt und nicht darauf verzichten möchte.

Von einem luxuriösen Inselleben könne ohnehin keine Rede sein, wenn man regelmäßig mit Verspätungen auf günstige Flüge angewiesen sei. Schon 2023 hatte sie mit ihrer Familie eine mehrmonatige Auszeit in Südafrika verbracht. Der aktuelle Schritt wirkt deshalb nicht wie ein Bruch, sondern wie die Fortsetzung eines Lebensmodells auf Probe.