Peter Lustig starb 2016 mit 78 Jahren nahe Husum. Der „Löwenzahn“-Moderator hinterließ Familie, ein großes TV-Vermächtnis und Generationen von Fans. Wir blicken zurück.
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Peter Lustig gehörte für viele Kinder über Jahrzehnte fest zum Fernsehenprogramm. Mit „Löwenzahn“ erklärte er Technik, Natur und Alltagsfragen so, dass junge Zuschauer leicht folgen konnten. Am 23. Februar 2016 starb der Moderator im Alter von 78 Jahren in der Nähe von Husum, berichtete die Bild.
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Er verbrachte seine letzten Momente im Kreis seiner Familie. Lustig hinterließ seine Frau, vier Kinder und neun Enkel. Für viele blieb er nicht nur Fernsehgesicht, sondern eine prägende Stimme ihrer Kindheit.
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Seine bekannteste Rolle übernahm er über ein Vierteljahrhundert lang im Kinderfernsehen. Peter Lustig wurde zum Gesicht der ZDF-Sendung „Löwenzahn“ und erklärte dort Woche für Woche Experimente, Zusammenhänge und Geschichten aus dem Alltag. Zuvor hatte ihn der Sender bereits 1979 für „Pusteblume“, den Vorgänger der späteren Kultreihe, vor die Kamera geholt.
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Nach 25 Jahren bei „Löwenzahn“ verabschiedete sich Peter Lustig im Herbst 2005 vom Bildschirm. Viele Zuschauer wurden mit seinen Sendungen groß und verbanden mit ihm Neugier, Wissen und Verlässlichkeit.
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Schon 1984 war bei ihm Lungenkrebs festgestellt worden. Wegen der Erkrankung musste er mehrfach operiert werden und verlor einen Lungenflügel. Eine offizielle Todesursache wurde später nicht bekanntgegeben. Fest stand jedoch, dass die Krankheit Peter Lustigs Leben lange begleitet hatte.
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Zu seinem engen Umfeld gehörten seine Ehefrau Astrid Berge, vier Kinder und neun Enkel. Drei der Kinder brachte seine Frau mit in die Ehe, einen Sohn hatte er selbst mit seiner zweiten Ehefrau, der Autorin Elfie Donnelly.
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Geboren wurde Peter Lustig in Breslau. Er war gelernter Rundfunkmechaniker und studierter Elektrotechniker, bevor er als Tonmeister zum ZDF kam. Erst danach wechselte er vor die Kamera. Dieser berufliche Weg passte zu seiner späteren Fernseharbeit, in der er komplizierte Themen verständlich erklärte.
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Seine Sendungen lebten vom Tüfteln, Forschen und Ausprobieren. Gerade diese Mischung machte ihn für viele junge Zuschauer greifbar. Er wirkte nicht wie ein klassischer Moderator, sondern wie jemand, der Fragen ernst nahm und Antworten anschaulich erklärte.
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Auch nach seinem Abschied vom Fernsehen blieb seine Arbeit präsent. 2007 erhielt Peter Lustig das Bundesverdienstkreuz am Bande. Zum Tod des Moderators würdigte das ZDF seine Bedeutung für das Kinderfernsehen. „Über 25 Jahre war er eine Institution im deutschen Kinderfernsehen“, sagte Programmdirektor Norbert Himmler laut Welt.
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„Wir werden den Mann, der Kinder und Erwachsene immer wieder zu überraschenden Erkenntnissen geführt hat, in lebendiger Erinnerung behalten“, hieß es weiter von Himmler. Lustigs Sendungen bleiben Teil eines Vermächtnisses, das weit über seine aktive Zeit im Fernsehen hinausreichte.
Peter Lustig starb 2016 mit 78 Jahren nahe Husum. Der „Löwenzahn“-Moderator hinterließ Familie, ein großes TV-Vermächtnis und Generationen von Fans. Wir blicken zurück.