Geboren am 14. Februar 1943 in Dranske auf Rügen, begann Thomas Lück (†76) seine musikalische Laufbahn bereits als Jugendlicher. Nach einer Zeit als Refrainsänger und ersten Auftritten beim Rundfunk der DDR hatte er 1965 mit „Nimm den Nachtzug“ seinen Durchbruch. Sein plötzlicher Tod im Jahr 2019 war für zahlreiche Fans ein großer Schock.
Schwere Krankheit: Der tragische Tod von Thomas Lück
Thomas Lück stand mehr als fünf Jahrzehnte auf der Bühne – doch sein gesundheitlicher Zustand verschlechterte sich zunehmend. Schon 2015 wurde bei ihm Hautkrebs diagnostiziert, den er zunächst mit mehreren Operationen und Therapien bekämpfte. Die Krankheit kehrte jedoch zurück: Ende 2018 breitete sich der Krebs weiter aus. „Beim Rasieren fiel mir auf, dass meine linke Halsseite ganz doll geschwollen war, der Hautkrebs hatte gestreut“, sagte der Sänger damals laut „t-online“.
Trotz eines langen Kampfes war er körperlich immer stärker geschwächt. Anfang 2019 gab der Schlagerstar schließlich sein Karriere-Ende bekannt, weil er kaum noch Kraft für Auftritte hatte.
Am 10. Oktober 2019 starb Thomas Lück im Alter von 76 Jahren in seinem Zuhause im brandenburgischen Leegebruch, wie seine Ehefrau Uschi Lück einen Tag später der „SuperIllu“ bestätigte. Der Krebs hatte ihn letztlich besiegt.
Auf und ab: Die Karriere von Thomas Lück
Mit seinem langjährigen musikalischen Partner Andreas Holm bildete er seit 1969 das Duo „Holm & Lück“, das in der DDR über Jahrzehnte hinweg begeisterte. Die Lieder Lücks zeichneten sich häufig durch Humor und Eingängigkeit aus und er brauchte sich auch als Schauspieler in beliebten Unterhaltungsformaten nicht zu verstecken.
Über seine Lieder hinaus war Lück ein fester Bestandteil des ostdeutschen Kulturlebens. Seine heiteren Songs fanden regelmäßig Platzierungen in DDR-Hitparaden und wurden zu Ohrwürmern ganzer Generationen. Nach der Wende musste er zeitweise andere Wege gehen.
Thomas Lück und seine Musik bleiben unvergessen
Lück war sich nicht zu schade, beim Organisieren von Flohmärkten zu helfen. Später konnte er erneut mit Duetten und Auftritten zusammen mit Andreas Holm glänzen. Trotz des harten Endes seiner Karriere bleibt Thomas Lück eine tragende Figur der DDR-Schlagermusik. Seine Songs haben weit über die Zeit seiner größten Erfolge hinaus Spuren hinterlassen.