Schlagersängerin Helene Fischer steht vor einem ihrer persönlichsten Projekte: Im Juni 2026 will die 41-Jährige mit einer großen Open-Air-Tour ihr Bühnenjubiläum feiern – nur wenige Monate nach der Geburt ihrer zweiten Tochter im August 2025.
In der Schweizer Talkshow „Gredig direkt“ sprach sie ungewöhnlich offen über den Balanceakt zwischen Karriere und Mutterrolle. Dabei wurde deutlich, wie sehr sie sich nach der Bühne sehnt und gleichzeitig ihre junge Familie schützen möchte.
Helene Fischer feiert 20 Jahre „Von hier bis unendlich“
2026 jährt sich das Debütalbum „Von hier bis unendlich“ zum 20. Mal – für die Künstlerin ein emotionaler Meilenstein. Genau dieses Jubiläum nimmt sie zum Anlass, im Sommer wieder vor großem Publikum aufzutreten. „Ich möchte endlich raus“, erklärte Helene Fischer im Gespräch mit dem Schweizer Fernsehen und machte klar, dass sie die Nähe zu ihren Fans vermisst.
Gleichzeitig betonte sie, dass die Vorbereitung diesmal anders sei: „Es ist eine komplett neue Aufgabe, was das Organisatorische betrifft.“ Ihr Team arbeitet bereits intensiv an einem Open-Air-Konzept, das sowohl Show als auch Familienalltag berücksichtigen soll.
Zweites Kind und Tourplanung: „Rund um die Uhr planen“
Privat hat sich bei der Musikerin in den vergangenen Jahren viel verändert. Seit 2018 ist sie mit Akrobat Thomas Seitel liiert, gemeinsam haben sie zwei Kinder. Im Interview beschrieb sie den neuen Alltag mit klaren Worten: „Wenn man Eltern ist, muss man rund um die Uhr planen.“
Besonders der fehlende Schlaf fordere sie: Schlafentzug sei derzeit „eine große Thematik“ in ihrem Leben. Trotzdem klingt sie entschlossen und positiv. „Meine Akkus sind voll, was mein Herz angeht, was ich den Fans schenken möchte“, so Helene Fischer weiter.
Familie als „Heiligtum“ und sicherer Hafen
Trotz aller beruflichen Pläne macht die Sängerin deutlich, wie wichtig ihr ihr privates Umfeld ist. In der Talkshow sprach sie von ihrer Familie als „mein Heiligtum und mein sicherer Hafen, den ich schützen möchte“. Menschen in ihrem Umfeld seien „so normal und bodenständig“, dass sie ihr helfen, nach großen Auftritten wieder im Alltag anzukommen.
Ihr Privatleben hält sie weitgehend fern von Kameras und sozialen Netzwerken, um ihren Kindern ein möglichst normales Aufwachsen zu ermöglichen.
Zwischen Schlafmangel und Vorfreude auf die Bühne
Die anstehende Tour bedeutet für Helene Fischer eine doppelte Herausforderung: körperlich durch die intensive Vorbereitung, emotional durch die Trennung auf Zeit von der Familie. Dennoch überwiegt bei ihr die Vorfreude. Sie wolle ihren Fans nach den vergangenen Jahren „etwas zurückgeben“ und gleichzeitig sich selbst beweisen, dass sich Mutterschaft und große Bühnenproduktionen vereinbaren lassen.