Entertainer Ross Antony musste 2017 einen tiefen Einschnitt in seinem Leben verkraften: Sein Vater Denis starb nach einer langen Krebserkrankung im Alter von 77 Jahren. Für den sonst so fröhlichen Sänger war diese Zeit kaum auszuhalten.

„Das war für mich eine ganz schlimme Zeit. Es war auch schwer, auf der Bühne zu stehen und fröhliche Schlagersongs zu singen, wenn du innerlich eigentlich kaputt und fertig bist“, erinnerte sich der frühere Bro’Sis-Star in einem Interview mit „Gala“.

Trotzdem versuchte der Sänger, seine positive Art wiederzufinden – auch, weil sein Vater ihn kurz vor seinem Tod genau dazu ermutigt hatte. Aber mein Papa war auch ein Spaßvogel und hat sogar, bevor er gestorben ist, noch zu mir gesagt: 'Schau, dass du die Leute glücklich machen kannst'“, so Ross.

Ross Antony findet Frieden am Grab seines Vaters

Ein besonders wichtiger Ort für Ross ist seine Heimat Bridgnorth in England. Dort ist er aufgewachsen, dort lebt seine Mutter Vivien – und dort liegt auch sein Vater begraben. In der „Beatrice Egli Show“ führte er durch seine Vergangenheit.

So besuchte er für die Sendung auch das Grab seines Papas. „Hier ist der friedlichste Ort, den ich kenne. Ich rede mit ihm, ich frage nach Rat und ich spüre ihn. Das ist schon etwas Schönes und nicht traurig“, erklärte Ross. Dort findet er Ruhe, Trost und das Gefühl, seinem Vater ganz nah zu sein.

Ross Antony hält die Erinnerung musikalisch lebendig

Mit dem Tod seines Vaters verlor Ross einen der wichtigsten Menschen in seinem Leben. Zum Abschied schrieb der Sänger damals: „Er war der bemerkenswerteste, wundervollste und liebevollste Vater, den sich ein Kind nur wünschen kann.“ Drei Jahre nach diesem Verlust widmete er ihm den Song „Goodbye Papa“.

Ross Antony gedenkt seinem Vater mit emotionalem Instagram-Post

Auch viele Jahre nach dem Tod von Denis zeigt Ross öffentlich, wie stark die Verbindung zu seinem Vater geblieben ist. Auf Instagram teilte er zuletzt im Februar 2026 ein Foto seiner Eltern: Sommerlicht, blühende Blumen, Vivien und Denis eng umschlungen, beide lächelnd.

Dazu schrieb er: „Zum besten himmlischen Papa überhaupt … Happy Birthday! Hab einen wundervollen Tag dort oben mit deiner Familie.“ Nach fast neun Jahren ohne ihn vermisse er seine Güte, seinen Humor, seine Liebe zur Familie und seine Stärke, „von der ich gerade selbst ein bisschen gebrauchen könnte“.

Schließlich fügte Ross hinzu: „Ich hoffe, ich mache dich immer noch stolz. Ich liebe dich für immer, Papa.“ Worte, die zeigen, wie sehr dieser Vater-Sohn-Bund über den Tod hinaus weiterlebt.