Die Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen ist groß: Der Palast hat in einem aktuellen Statement bestätigt, dass sich der Gesundheitszustand der 52-Jährigen deutlich verschlechtert hat. Die Ehefrau von Kronprinz Haakon leidet an einer chronischen Lungenfibrose, einer fortschreitenden Erkrankung, die die Lunge dauerhaft schädigt.
Bereits seit Wochen meidet die Thronfolgerin öffentliche Auftritte, offizielle Termine wurden gestrichen oder verschoben. Nun wird klar, wie ernst die Lage tatsächlich ist – und welche medizinischen Schritte im Hintergrund vorbereitet werden.
Mette-Marits Lungenfibrose erfordert mögliche Transplantation
Palastsprecherin Sara Svanemyr erklärte gegenüber dem norwegischen Magazin „Se og Hør“: „Wie bekannt, leidet die Kronprinzessin an der chronischen Lungenkrankheit Lungenfibrose. Wie wir bereits im Dezember mitteilten, hat sich ihr Gesundheitszustand in letzter Zeit deutlich verschlechtert, und es wurden Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation eingeleitet.“
Offizielles Programm der Kronprinzessin stark reduziert
Der Hof betont, dass Mette-Marit „zunehmend angepasstes Training, Ruhe und Erholung“ benötigt. Ihr offizielles Programm sei konsequent ihrem aktuellen Gesundheitszustand angepasst worden, so Svanemyr.
Schon in den vergangenen Wochen hatte sich die Kronprinzessin immer weiter aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Seit Ende Januar hat sie keine offiziellen Termine mehr wahrgenommen. Für das norwegische Königshaus bedeutet das eine deutliche Umstellung im protokollarischen Alltag, da Mette-Marit normalerweise eine zentrale Rolle bei Empfängen, Reisen und sozialen Projekten spielt.
Besuch bei Sohn Marius: Kronprinzessin wirkt verändert
Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme stand für Mette-Marit kürzlich ein besonders belastender privater Termin an: Gemeinsam mit Kronprinz Haakon besuchte sie erneut ihren Sohn Marius in der U-Haft.
Fotos, die „Se og Hør“ vorliegen, zeigen die beiden beim Verlassen des Gefängnisses am späten Nachmittag. Beobachter bemerkten, dass das Gesicht der Kronprinzessin deutlich rundlicher wirkte als zuvor. Spekulationen norwegischer Medien weisen darauf hin, dass diese Veränderung mit Mette-Marits medikamentöser Behandliung zusammenhängen könnte, das bestätigte der Palast bisher aber nicht.
Diagnose seit 2018: Langjähriger Kampf mit der Krankheit
Der norwegische Palast hatte die Erkrankung der Thronfolgerin bereits im Oktober 2018 öffentlich gemacht. Damals wurde erklärt, dass Mette-Marit mit einer Form der Lungenfibrose lebt, die schubweise und fortschreitend verläuft.
Seitdem musste die 52-Jährige immer wieder Phasen der Schonung einlegen, Auftritte absagen und Reisen verkürzen. Im Dezember wurde erstmals offiziell, dass eine Lungentransplantation notwendig werden könnte.
Die nun bestätigte Verschlechterung ihres Zustands unterstreicht, wie ernst der gesundheitliche Kampf der Kronprinzessin ist – und wie sehr das norwegische Königshaus derzeit von medizinischen Entscheidungen und ihrem Wohlbefinden abhängt.