Ingrid Alexandra steht nach dem Tod ihres Großvaters plötzlich im Zentrum der norwegischen Monarchie. Neben ihrem Vater König Haakon nimmt sie nun die Rolle der Kronprinzessin ein. Doch wie ändert sich ihr Leben dadurch?
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Noch vor kurzer Zeit stand für Ingrid Alexandra vor allem das Studium im Mittelpunkt. Nach Militärdienst und ersten offiziellen Verpflichtungen konzentrierte sich die 22-Jährige auf ihre Ausbildung. Mit dem Tod ihres Großvaters, König Harald V., änderte sich ihre Position in der norwegischen Monarchie jedoch grundlegend.
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Die Prinzessin ist nun Kronprinzessin Norwegens und direkte Thronfolgerin ihres Vaters König Haakon. Damit stellt sich für sie nicht nur die Frage nach künftigen Auftritten am Hof, sondern auch nach der Vereinbarkeit von Studium und neuen staatlichen Aufgaben.
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Mit ihrer neuen Rolle rückt Ingrid Alexandra historisch in eine besondere Position. Sie gilt als erste Frau seit mehr als 600 Jahren, die eines Tages als regierende Königin an der Spitze Norwegens stehen könnte.
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Schon in den ersten Tagen nach dem Thronwechsel trat sie bei Audienzen und offiziellen Terminen neben ihrem Vater auf. Zu ihrem 18. Geburtstag hatte sie der Zeitung „VG“ noch gesagt, sie hoffe, erst nach dem Studienabschluss mehr Verantwortung übernehmen zu müssen. Diese Entwicklung kam nun deutlich früher als geplant.
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Auf ihre spätere Aufgabe wurde die Kronprinzessin seit Jahren vorbereitet. Sie besuchte öffentliche Schulen, leistete Militärdienst und studierte Internationale Beziehungen sowie Politische Ökonomie in Sydney. Ihre Eltern Haakon und Mette-Marit legten Wert darauf, ihrer Tochter ein normales Leben zu ermöglichen und sie zugleich schrittweise an öffentliche Aufgaben heranzuführen.
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Wegen des Gesundheitszustands ihrer Mutter kehrte sie aus Australien zurück. Derzeit absolviert sie ein Austauschsemester an der Universität Oslo und studiert dort Sozialwissenschaften. Anfang August hatte sie dort ihren ersten Tag an der Universität.
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Mit dem Wechsel zur Kronprinzessin wachsen auch die Pflichten und Aufgaben für Ingrid Alexandra. Sie wird ihren Vater öfter bei Staatsbesuchen und Feierlichkeiten begleiten. Als Thronfolgerin kann sie außerdem Aufgaben des Staatsoberhauptes übernehmen, sollte der Monarch ausfallen.
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Der schwedische Königshaus-Experte Johan T. Lindwall sagte dem Fernsehsender TV4, dass längere Auslandsaufenthalte wohl kaum noch wie geplant möglich seien. Ihr Studium dürfte sie in Australien dann wahrscheinlich nicht fortsetzen.
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Die Universität Oslo wies bei Nachfragen von „Se og Hør“ zu Ingrid Alexandras Studium darauf hin, dass berechtigte Abwesenheiten nach dem Tod eines nahen Angehörigen möglich seien und Pflichtveranstaltungen verschoben werden könnten. Königshaus-Expertin Caroline Vagle erklärte zudem, dem Hof sei wichtig, dass die junge Kronprinzessin ihre Ausbildung so normal wie möglich fortsetzen könne.
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Zusätzliche Aufgaben könnten jedoch durch die Lage ihrer Mutter entstehen. Seit Jahren leidet Mette-Marit an einer schweren chronischen Lungenfibrose, erhielt sogar eine Lungentransplantation. Sie muss sich weiterhin schonen und fiel schon bei Terminen rund um den Thronwechsel immer wieder aus.
Ingrid Alexandra steht nach dem Tod ihres Großvaters plötzlich im Zentrum der norwegischen Monarchie. Neben ihrem Vater König Haakon nimmt sie nun die Rolle der Kronprinzessin ein. Doch wie ändert sich ihr Leben dadurch?